Fahndung

Viele Hinweise zu Angriff auf U-Bahntreppe am Alexanderplatz

+
Der unbekannte Tatverdächtiger läuft am U-Bahnhof Alexanderplatz am Bahnsteig entlang. Foto: Polizei Berlin

Wieder eine Gewalttat auf einer Berliner U-Bahntreppe: Am Alexanderplatz stößt ein Unbekannter einen anderen Mann die Stufen hinunter. Wieder hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Berlin (dpa) - Nach der Veröffentlichung von Bildern eines brutalen Angriffs auf einen Mann am U-Bahnhof Alexanderplatz sind bei der Berliner Polizei innerhalb eines Tages mehrere Dutzend Hinweise eingegangen.

Bis Mittwochnachmittag waren es rund 40 Meldungen. "Jedem Hinweis wird nachgegangen", sagte eine Polizeisprecherin. Bei dem Angriff in der Nacht zum 11. Juni soll ein Unbekannter das 38-jährige Opfer eine Treppe hinuntergestoßen haben. Wie die Polizei berichtete, schlug der etwa 30 bis 40 Jahre alte Mann dem anderen Mann von hinten gegen den Kopf.

Das Opfer erlitt nach Polizeiangaben durch den Sturz eine schwere Kopfverletzung und zahlreiche Prellungen am ganzen Körper. Die Polizei veröffentlichte am Dienstag Fahndungsfotos von der Tat und dem mutmaßlichen Täter.

Erst vor wenigen Tagen wurde der sogenannte U-Bahn-Treter aus Neukölln zu zwei Jahren und elf Monaten Gefängnis verurteilt. Der Familienvater hatte im Oktober 2016 im U-Bahnhof Hermannstraße eine ahnungslose, junge Frau mit einem wuchtigen Tritt in den Rücken eine Betontreppe hinuntergestürzt. Der Vorfall hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. Der Mann war Wochen nach dem Angriff gefasst worden, nachdem die Polizei Bilder aus Überwachungskameras veröffentlicht hatte.

Polizeimeldung vom 11.7.2017

Kommentare

Meistgelesen

Kurz vor ihrem Tod gab diese 27-Jährige wertvolle Ratschläge für das Leben
Kurz vor ihrem Tod gab diese 27-Jährige wertvolle Ratschläge für das Leben
Selfie mit geklautem Handy - Polizei fahndet mit diesem Foto nach Einbrecher
Selfie mit geklautem Handy - Polizei fahndet mit diesem Foto nach Einbrecher
Horror-Ehepaar hielt seine 13 Kinder über Monate gefangen - neue grausame Details
Horror-Ehepaar hielt seine 13 Kinder über Monate gefangen - neue grausame Details
Das ist das Unwort des Jahres
Das ist das Unwort des Jahres
Beinahe-Katastrophe: Jet stürzt bei Landung fast ins Meer
Beinahe-Katastrophe: Jet stürzt bei Landung fast ins Meer