Rucksack gesprengt

Verdächtige Situation: Pilot landet unplanmäßig in Köln/Bonn

+
Aufgrund einer verdächtigen Situation an Bord landete ein Pilot unplanmäßig auf dem Flughafen Köln/Bonn (Illustration). Foto: Julian Stratenschulte

Am Köln/Bonner Flughafen wurde am Samstagabend ein verdächtiger Rucksack gesprengt. Zuvor hatte sich der Pilot zu einer unplanmäßigen Landung entschlossen. Die Polizei ermittelt.

Köln (dpa) - Wegen einer verdächtigen Situation an Bord hat sich der Pilot eines Flugzeuges am Samstag zu einer unplanmäßigen Landung auf dem Flughafen Köln/Bonn entschlossen.

Nach Angaben der Polizei ging es um ein Gepäckstück, das keinem Passagier zugeordnet werden konnte. Der Rucksack wurde nach der problemlosen Landung außerhalb der Maschine kontrolliert gesprengt. Die 151 Passagiere hatten die Maschine zuvor über die Notrutschen verlassen müssen. Anschließend wurden sie in den Transitbereich gebracht.

Die Maschine der Fluggesellschaft Easyjet war auf dem Weg von Ljubljana in Slowenien nach London. Der Köln/Bonner Flughafen teilte mit, der Flugbetrieb sei um 19 Uhr auf Anordnung der Polizei unterbrochen worden. Sieben Flüge seien umgeleitet worden. Zehn Abflüge hätten sich verspätet.

Nach Informationen des sechstgrößten deutschen Airports war der Pilot während des Flugs über ein "verdächtiges Gespräch" an Bord informiert worden. Daraufhin habe er sich für die außerplanmäßige Landung in Köln/Bonn entschieden. Die Fluggäste wurden unmittelbar nach der Landung von der Polizei kontrolliert. Die Polizei befragte die Passagiere, ob sie Angaben zu dem Gepäckstück machen können.

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Großbrand in Bremer Werft: Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpfen gegen Flammen

Großbrand in Bremer Werft: Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpfen gegen Flammen

Fall Maddie: Eltern Kate und Gerry McCann bereiten sich auf neue Suchtaktik vor

Fall Maddie: Eltern Kate und Gerry McCann bereiten sich auf neue Suchtaktik vor

Plastik als tödliche Falle: Fünf Eichhörnchen verknotet 

Plastik als tödliche Falle: Fünf Eichhörnchen verknotet 

Verdächtiger Gegenstand in Wohnung gefunden: Polizei liefert erschreckende Details

Verdächtiger Gegenstand in Wohnung gefunden: Polizei liefert erschreckende Details

Ende der Zeitumstellung schon 2019?

Ende der Zeitumstellung schon 2019?

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren