Bewährung für "Mumien-Räuber"

+
Der 33-Jährige soll seinen Kopf mit Mullbinden umwickelt und zwei Banken überfallen haben. Dabei wurden 8500 Euro erbeutet. Foto: Marcel Kusch

Dortmund (dpa) - Weil er sich bei Banküberfällen Mullbinden um den Kopf wickelte, wurde er "Mumien-Räuber" getauft - jetzt ist der 33-Jährige in Dortmund zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Richter ließen am Dienstag in ihrem Urteil keine Zweifel an seiner Schuld erkennen.

Der Dortmunder hatte im Dezember 2014 und August 2015 zwei Banken überfallen. Um nicht erkannt zu werden, hatte er sich dabei den Kopf mit Mullbinden umwickelt oder mit Pflasterstreifen beklebt.

Der Angeklagte gestand die Taten im Prozess und bot den betroffenen Bankmitarbeitern die Zahlung von Schmerzensgeld an. Hintergrund der Überfälle war eine Lebenslüge: Der in Wirklichkeit mittellose Mann hatte seinen Eltern vorgegaukelt, sein Leben selbst finanzieren zu können.

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Mann nach Sex mit Schülerin (13) in Berlin vor Gericht
Mann nach Sex mit Schülerin (13) in Berlin vor Gericht
Hamburger Polizei fängt entlaufene Rinder im Elbtunnel
Hamburger Polizei fängt entlaufene Rinder im Elbtunnel
Tot: Techniker fällt in Supermarkt in Fritteuse mit kochendem Fett
Tot: Techniker fällt in Supermarkt in Fritteuse mit kochendem Fett
Wie schrecklich! Kölner Zoo muss Elefantenbaby einschläfern
Wie schrecklich! Kölner Zoo muss Elefantenbaby einschläfern
Kölner verabredet sich mit Frau zum Sex und erlebt böse Überraschung
Kölner verabredet sich mit Frau zum Sex und erlebt böse Überraschung