Regen, Hagel, Wind

Unwetter in Gießen: Zwei Kliniken vollgelaufen - Patienten müssen verlegt werden

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Gleich an mehreren Stellen drang in die Gießener Uniklinik Wasser ein - unter anderem in die OP-Säle.

Schweres Unwetter in Mittelhessen: Die Kleinstadt Gießen ist am Mittwochabend von einer heftigen Unwetterzelle schwer getroffen worden. Bis in den Mittwochabend hinein waren Hunderte Rettungskräfte im Einsatz.

Gießen - Die mittelhessische Universitätsstadt ist am Dienstagabend von einem schweren Unwetter teils verwüstet worden. Bis in den Mittwoch hinein waren Dutzende Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Rettungsdienst im Einsatz, um die Schäden einigermaßen zu beseitigen und wieder einen normalen Alltagsablauf herzustellen.

Zwei Krankenhäuser vom Unwetter schwer getroffen

Wie die Gießener Allgemeine auf ihrem Internet-Portal berichtet, hätten Rettungskräfte aus den umliegenden Kreisen hingezogen werden müssen, um die Lage einigermaßen in den Griff zu bekommen. Am frühen Abend hatte ein Unwetter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen das Leben in der Stadt fast vollständig zum Erliegen gebracht. Hauptverkehrsader standen völlig unter Wasser, Hunderte Keller liefen voll. Verletzt wurde nach ersten Angaben aber glücklicherweise niemand.

Auch ein Supermarkt in Gießen stand vollständig unter Wasser.

Besonders schlimm traf es zwei Kliniken in der Stadt. In der Vitos-Klinik wurde durch das Wasser gleich mehrere Verteilerkästen beschädigt, sodass der Strom in mehreren Gebäuden für rund fünf Stunden ausfiel. Die Sicherheit und Versorgung der Patienten sei jedoch jederzeit gewährleistet gewesen, betonte Unternehmenssprecher René Kuke. Dennoch seien vier Patienten aus medizinischen Gründen vorsorglich in umliegenden Krankenhäuser verlegt worden. 

Aufnahmestopp für Notfallpatienten auch in der Gießener Uni-Klinik

Auch an der Gießener Uniklinik brach das Wasser gleich an mehreren Stellen ein. Vor allem die Notaufnahme und die Operationssäle waren betroffen. "Wir mussten glücklicherweise nicht evakuieren. Alle Patienten waren in sicheren Händen", sagte Pressesprecher Frank Steibli am Tag danach. Dennoch galt auch hier für rund zwei Stunden ein Aufnahmestopp für Notfallpatienten. Diese hätten zum Beispiel in die Schwester-Klinik nach Marburg verlegt werden.

Weitere Fotos und Videos sowie ausführliche Berichte zu den Schäden durch das Unwetter gibt es auf  www.giessener-allgemeine.de*

Philipp Keßler

*giessener-allgemeine.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes. 

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