Einsatzkräfte im Dauerstress

Schweres Unwetter westlich des Rheins: So dramatisch war die Lage wirklich

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Aachen: Ein Auto steht in hohem Wasser. Ein schweres Unwetter ist in der Nacht zum Montag über die Eifel und angrenzende Regionen hinweggefegt.

Ein Unwetter bringt Hagel, Starkregen und Blitze vor allem an die Eifel. Eine Stadt trifft es besonders.

Aachen/Trier - Ein schweres Unwetter ist in der Nacht zum Montag über die Eifel und angrenzende Regionen hinweggefegt. In Aachen wurden Einsatzkräfte zu überschwemmten Straßen, vollgelaufenen Kellern und von Hagel und Wind beschädigten Dächern gerufen, wie ein Polizeisprecher sagte. Über 300 Notrufe seien in gut einer Stunde alleine in der Leitstelle der Aachener Polizei eingegangen. Menschen sind nach ersten Informationen der Behörde aber nicht zu Schaden gekommen.

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In Stolberg bei Aachen musste der Europa-Tunnel gesperrt werden. „Da steht komplett das Wasser drin“, sagte der Sprecher. Die Polizei rechnete damit, dass der Tunnel frühesten am Morgen freigegeben werde. Andere Straßen wurden durch Schlamm unbefahrbar. Am Vormittag sollen die Straßen gereinigt werden.

Unwetter zieht „einmal quer über die Eifel“

Das Unwetter war wie ein Sommergewitter aus Südfrankreich, Luxemburg und Belgien hergezogen. Hagel und Starkregen seien auch das, „was im Sommer typischerweise die Gewitter ausmacht“, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Seit dem späten Sonntagabend hatte es auch Feuerwehreinsätze in und nahe der Südeifel gegeben. Ein Polizeisprecher in Trier sagte, das Unwetter ziehe „einmal quer über die Eifel“. Auf der Bundesstraße 418 seien bei Wintersdorf Bäume umgestürzt. Die Straße wurde gesperrt und sollte frühestens am Morgen wieder freigegeben werden. In Zemmer sei der Strom ausgefallen, weil ein Blitz in die Hochspannungsleitung eingeschlagen habe.

Saarland kommt glimpflich davon

Auch am Niederrhein gab es Einsätze von Polizei und Rettungskräften. Ein paar Bäume seien auf Straßen gestürzt, sagte ein Sprecher der Polizei im Kreis Viersen. Ansonsten sei das Unwetter dort eher „glimpflich“ verlaufen. Auch im Rhein-Kreis-Neuss sei es ruhig geblieben, erklärte ein Polizeisprecher.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor vor schweren Gewittern in Rheinland-Pfalz, Saarland und Teilen Nordrhein-Westfalens gewarnt. Im Saarland sei man „glimpflich“ davongekommen, sagte ein Polizeisprecher am frühen Montagmorgen. Bis dahin sei der größte gemeldete Schaden ein umgestürzter Baum im Kreis Merzig-Wadern gewesen.

dpa

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