„Es reicht nicht, nur zu beten“

Unter Tränen: Jimmy Kimmel für strengere Waffengesetze

Der US-Entertainer Jimmy Kimmel hat sich nach dem Massenmord von Las Vegas unter Tränen für schärfere Waffengesetze in den USA ausgesprochen.

Las Vegas - „Kein amerikanischer Bürger braucht ein Maschinengewehr oder gleich zehn davon“, sagte Kimmel zu Beginn seiner Late-Night-Show am Montagabend (Ortszeit) in Los Angeles. Die Politiker, die den Waffenbesitz unterstützten, sollten beten und um Verzeihung bitten, dass sie der Waffenlobby so viel Einfluss geben.

Kimmel wuchs in Las Vegas auf und kämpfte bei seiner bewegenden Ansprache über den Vorfall in seiner Heimatstadt immer wieder mit den Tränen. „Die Folge sind nun Kinder ohne Eltern, Väter ohne Söhne, Mütter ohne Töchter.“ Er forderte seine Zuschauer auf, ihre Kongressabgeordneten anzusprechen, damit sich etwas an der Gesetzeslage ändere. „Es reicht nicht, nur zu beten.“

Auch Lady Gaga und Ariana Grande positionieren sich klar.

dpa/Video: Glomex

Rubriklistenbild: © dpa

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