Unfälle kosten drei Menschen das Leben

Alpen: Deutscher stirbt nach 200-Meter-Sturz

Wallis - Unfälle in den Walliser Alpen in der Schweiz haben in den vergangenen Tagen drei Menschen das Leben gekostet: Ein deutscher Bergsteiger ist am Freitag rund 200 Meter abgestürzt und gestorben.

Wie die Schweizer Polizei am Samstag mitteilte, kam es beim Abstieg des 63-Jährigen zu dem Unfall. Der Mann dürfte das Gleichgewicht verloren haben. Er starb noch an der Unfallstelle. Der Urlauber hatte zuvor gemeinsam mit seiner Begleitung den Gipfel des 4000 Meter hohen Weissmies bestiegen. Die Polizei machte keine weiteren Angaben zur genauen Herkunft des Mannes.

Ebenfalls am Freitag kam ein 52-jähriger Einheimischer beim Abstieg des Matterhorns ums Leben. Der Schweizer war nicht angeseilt und stürzte mehrere hundert Meter in die Tiefe. Außerdem wurde ein 88-jähriger Belgier unterhalb der Bergstation Hohsaas in felsigem Gelände tot aufgefunden. Der Wanderer galt seit Mittwoch als vermisst.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb

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