Grün für Temposünder

Unbekannte pflanzen zwei Meter hohen Fichte vor Radarfalle

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Unbekannte pflanzen zwei Meter hohen Fichte vor Radarfalle.

Mit einer ungewöhnlichen Aktion haben Unbekannte einen mobilen Blitzer in Rheinland-Pfalz ausgetrickst. Die Polizei hat für das Grün allerdings überhaupt kein Verständnis.

Bitburg - Unbekannte haben an einer Bundesstraße bei Bitburg in Rheinland-Pfalz eine zwei Meter hohe Fichte vor eine mobile Radarfalle gepflanzt. Dadurch seien sämtliche Messungen, die von zu schnell fahrenden Autofahrern angefertigt wurden, nicht verwertbar, teilte das Polizeipräsidium Trier am Freitag mit. Wie lange der offenbar "fachmännisch" eingepflanzte Baum dort stand und wie viele Messungen betroffen sind, konnte die Polizei nicht sagen.

Baum in einer Nacht- und Nebenaktion gepflanzt

Die Fichte sei an der viel befahrenen Straße offenbar "in einer "Nacht- und Nebelaktion" gepflanzt worden, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Das Gerät habe die Störung automatisch gemeldet, so wie es dies auch bei heftigem Schütteln, Besprühen der Linse oder einem Brandanschlag tun würde. Inzwischen entfernten Polizisten den Baum. Sie ermitteln nun wegen des Verdachts der Störung öffentlicher Betriebe gegen Unbekannt.

Die Stadt Düsseldorf musste vergangenen Sommer acht Radarfallen abschalten. Die Anlagen hatten jahrelange Rotlichtverstöße erfasst, aber scheinbar falsch gemessen.

AFP

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