Überschwemmungen in Peru

Unwetter und Erdrutsch: Sieben Tote

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Rettungskräfte bringen am die Anwohner eines Viertels in Lima in Sicherheit.

Lima - Das Wetterphänomen El Niño hat für Chaos in Perus Hauptstadt Lima gesorgt. Heftiger Regen führte zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Millionenmetropole. Es gibt sieben Tote.

Mindestens sieben Menschen sind durch einen Erdrutsch in Peru ums Leben gekommen. Die Opfer befanden sich in mehreren Fahrzeugen, die auf einer Landstraße in Rayampampa, im nördlichen Departement La Libertad, auf die Räumung von Geröll warteten, wie der Rundfunksender RPP am Freitag berichtete. Weitere zehn Menschen seien verletzt worden.

Seit Dezember anhaltende Regenfälle haben in Peru zahlreiche Erdrutsche und Überschwemmungen verursacht. Insgesamt kamen dadurch in den vergangenen drei Monaten mehr als 60 Menschen ums Leben. Der Rímac-Fluss überflutete Teile der Hauptstadt Lima. Mehrere hundert Einwohner konnten am Freitag wegen des Hochwassers ihre zerstörten Wohnungen nicht verlassen. Die Regierung stockte den Etat für den Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur auf 2,5 Milliarden Soles (710 Mio. Euro) auf.

Eine Gruppe wird von einem Schaufelbagger über eine überschwemmte Straße im Osten Limas gebracht.

"Es ist ohne Zweifel eine schwierige Situation", sagte Pedro Pablo Kuczynski angesichts der seit Wochen anhaltenden Regenfälle. Peru habe aber die nötigen Mittel, um der Lage Herr zu werden.

dpa/AFP

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