Tragödie auf Schulparkplatz

Teenager wird von Autositz erdrückt - Dramatische Notrufe bleiben erfolglos

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Kyle Plush wurde vom Rücksitz seines Autos, einem Honda Odyssey, erdrückt.

Weil er vom Rücksitz seines Autos eingeklemmt worden war, starb ein Schüler in den USA. Die Polizei hatte seinen Notruf offenbar falsch interpretiert.

Cincinnati (USA) - Der tragische Tod des 16-jährigen Kyle Plush sorgt aktuell in den USA für Aufsehen. Der Teenager starb auf dem Parkplatz vor seiner Schule, weil er vom Rücksitz seines Mini-Vans eingeklemmt worden war. Jede Hilfe kam zu spät, trotz zweier dramatischer Notrufe, die er noch absetzen konnte. 

Einem Bericht des Magazins Time nach wurde Kyle Plush mit seinem Oberkörper vom klappbaren Rücksitz des Mini-Vans eingeklemmt, als er seine Tennis-Ausrüstung aus dem Kofferraum holen wollte. Er konnte sich nicht mehr befreien. Mittels der Handy-Sprachsteuerung gelang es dem 16-Jährigen allerdings noch, den Notruf zu wählen. 

Bereits bei seinem ersten Anruf bei der Polizei soll er gesagt haben: „Ich werde hier sterben.“ Allerdings konnte Plush in seiner Lage wohl die Gegenfragen der Polizei nicht hören. Das berichtet CBS-News. In einem zweiten Anruf beschrieb der Teenager dann das Modell seines Wagens, einen goldenen Honda Odyssey, um von der Polizei gefunden werden zu können.

Polizisten finden eingeklemmten Teenager nicht

Die eintreffenden Polizisten sollen nach zwar zur High-School gefahren sein und Ausschau nach dem Jungen gehalten haben, glaubten aber offenbar an eine Falschmeldung: „Ich sehe niemanden - was ich auch nicht gedacht habe“, wird einer der Polizisten zitiert. Nach elf Minuten verließen sie dem Bericht nach den Parkplatz vor der Schule. Knapp sechs Stunden später fand Kyles Vater seinen toten Sohn auf dem Parkplatz. Wie Time berichtet, erstickte Kyle Plush durch den Druck, den der Sitz auf seinen Oberkörper ausübte.

Nach dem Vorfall werden nun schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. Zudem will der Autohersteller Honda das Fahrzeug des Jungen genauer untersuchen, um herauszufinden, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

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rjs

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