Touristen beschweren sich über "Wiesn-Koks"

+
Die Münchner Polizei twitterte, dass sich zwei Touristen über angeblich koksende Wiesn-Besucher beschwärt hätten. Die Beamten klärten das Missverständnis aber auf: Bei dem weißen Pulver handelt es sich um eine Mischung aus Traubenzucker und Menthol, auch "Wiesn-Koks" genannt. Foto: Matthias Balk

München (dpa) - Nicht jeder spaßige Trend auf dem Oktoberfest wird von auswärtigen Besuchern als solcher erkannt. Wie die Münchner Polizei per Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, beschwerten sich am Freitag zwei Touristen über angeblich koksende Wiesn-Besucher.

Die Beamten klärten das Missverständnis auf: Bei dem weißen Pulver handelt es sich um eine Mischung aus Traubenzucker und Menthol, auch "Wiesn-Koks" genannt. Verwechslungsgefahr mit echtem Kokain besteht einer Polizei-Sprecherin zufolge nicht.

Trotzdem wird der Konsum von Wiesn-Wirten nicht gerne gesehen, wie Anton Roiderer, Wirte-Sprecher und Chef des Hackerzelts bestätigt. "Wir dulden so etwas nicht."

Anzeigen wegen echter Drogendelikte auf dem Oktoberfest gab es bis zum Wochenende gerade einmal 27.

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Superfood Trend in China: Tausende Esel müssen sterben
Superfood Trend in China: Tausende Esel müssen sterben
Mann gibt Ehefrau auf Autobahn "private Fahrstunden"
Mann gibt Ehefrau auf Autobahn "private Fahrstunden"
101-Jährige gibt Tipps fürs Leben
101-Jährige gibt Tipps fürs Leben
Er erzählt vom Treffen mit dem Doppelmörder von Herne
Er erzählt vom Treffen mit dem Doppelmörder von Herne
Baby lebendig begraben - nur ein Zufall rettete es
Baby lebendig begraben - nur ein Zufall rettete es