Ein Toter, vier Verletzte

Explosion in Belgien: Keine Hinweise auf Terroranschlag

+
In diesem Sportzentrum kam es zu der heftigen Explosion, bei der ein Mensch starb.

Brüssel - Im belgischen Chimay verwüstet eine mitternächtliche Explosion das Sportzentrum. Für einen Läufer kommt jegliche Hilfe zu spät. Auf die mögliche Ursache der Katastrophe gibt es nur einen vagen Hinweis.

Bei einer Explosion in einem belgischen Sportzentrum ist in der Nacht zum Freitag ein Mitglied eines Laufclubs getötet worden. Nach Angaben des Bürgermeisters der Gemeinde Chimay wurden zudem vier weitere Anwesende verletzt. Zwei von ihnen erlitten schwere Verbrennungen.

Die Ursache der Detonation war zunächst unklar. Nach Angaben des Bürgermeisters wurden in dem Gebäude Gasflaschen gelagert. Dass dies etwas mit dem Unglück zu tun haben könnte, wurde allerdings bis Freitagvormittag nicht bestätigt. Konkrete Hinweise auf einen kriminellen oder terroristischen Hintergrund gab es nicht. Nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga sollte es am späten Vormittag eine Pressekonferenz geben.

Das Sportzentrum wurde durch die Explosion stark beschädigt. Bilder vom Unglücksort zeigten eine zerstörte Fassade und zahlreiche durch die Druckwelle herausgesprengte Fenster. Der Zivilschutz wurde damit beauftragt, das Gebäude gegen einen möglichen Einsturz abzusichern.

Chimay liegt rund 80 Kilometer südlich von Brüssel nahe der Grenze zu Frankreich. Der Ort ist vor allem für das gleichnamige Trappistenbier bekannt.

dpa

Kommentare

Meistgelesen

Krass: Darum sollten Sie Klos mit solchen Kleiderhaken meiden
Krass: Darum sollten Sie Klos mit solchen Kleiderhaken meiden
Flammen von Linienbus setzen Haus in Brand
Flammen von Linienbus setzen Haus in Brand
Lkw kippt auf Geländewagen und tötet Mutter und Sohn
Lkw kippt auf Geländewagen und tötet Mutter und Sohn
Knips-Verbot: Darum sind in diesem Schwimmbad Fotos tabu
Knips-Verbot: Darum sind in diesem Schwimmbad Fotos tabu
United Airlines: So geht es mit dem rausgeworfenen Passagier weiter
United Airlines: So geht es mit dem rausgeworfenen Passagier weiter