Illegale Autorennen

BGH vertagt Urteil zu tödlichem Unfall durch Raser

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Ein Kreuz steht in Köln am Straßenrand an der Unfallstelle eines tödlichen Unfalls bei einem illegalen Autorennen. Foto: Oliver Berg

Karlsruhe/Köln (dpa) - Der Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigt sich seit heute mit dem Tod einer jungen Radfahrerin bei einem illegalen Autorennen in Köln. Die obersten Strafrichter prüfen ein Urteil des Landgerichts Köln, das zwei Raser wegen fahrlässiger Tötung zu Bewährungsstrafen verurteilt hatte.

Das Urteil soll allerdings erst am 22. Juni verkündet werden, wie der BGH heute mitteilte.

Die damals 21 und 22 Jahre alten Männer hatten sich im April 2015 mit ihren getunten Autos ein Rennen geliefert. Bei Tempo 95 schleuderte einem der Fahrer das Auto aus der Kurve. Auf dem Radweg traf es mit großer Wucht eine 19 Jahre alte Studentin, die wenige Tage später starb. Die Staatsanwaltschaft will mit der Revision höhere Haftstrafen ohne Bewährung erreichen. Auch die Angeklagten haben das Urteil angefochten.

BGH-Ankündigung zu der Verhandlung

Urteil des Landgerichts Köln vom 14. April 2016

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