239 Passagiere verschollen

Todesflug MH370: Wird das Geheimnis um den Geisterflug endlich gelüftet?

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Spurlos verschwunden: Der Malaysia Airlines Flug MH370.

Knapp ein Jahr nachdem die Suche nach dem verschollen Flug MH370 offiziell eingestellt wurde, unternimmt eine US-Firma einen erneuten Versuch, das Wrack zu finden. 

München - Vor fast vier Jahren startete die Boeing 777 von Malaysia Airlines mit der Flugkennung MH370 von Kuala Lumpur aus in den Nachthimmel. Das Ziel der 239 Passagiere war die chinesische Hauptstadt Peking. Doch die Maschine kam nie dort an. 

Aus bis heute ungeklärte Gründen änderte das Flugzeug seinen Kurs und flog Richtung Süden, ehe es komplett vom Radar verschwand. Kein Funkspruch, kein Hilferuf, kein Hinweis auf das Verbleiben der Maschine.

Wo ist MH370? Die verzweifelte Suche nach dem Wrack

Die Suche nach dem Wrack der Boeing zog sich über Jahre hin, da die Behörden das Flugzeug in einem 120.000 Quadratkilometer großen Gebiet vermuteten. Im Januar 2017 wurde die Suche endgültig eingestellt und die Passagiere von MH370 für tot erklärt. Die Ungewissheit bei den Angehörigen bleibt jedoch.

Das Wrack finden und den Hinterbliebenden vielleicht doch noch die Gewissheit bringen, will nun eine US-amerikanische Firma. Wie die Bild mit Verweis auf  the Economist berichtet, soll das Unternehmen Ocean Infinity einen weitere Versuch starten, ein wenig Licht in das dunklen Rätsel um MH370 zu bringen. 

Wo ist MH370?

US-Firma nimmt Suche wieder auf, mit zwei Assen im Ärmel

Dabei hat die Firma gleich zwei Asse im Ärmel. Einerseits konnten sie in Absprache mit der australischen Verkehrsbehörde das Gebiet, in der sich die Absturzstelle am wahrscheinlichsten befindet, weiter eingrenzen. Statt der anfänglichen 120.000 Quadratkilometer beschränken sie sich auf ein Gebiet von nun mehr 25.000 Quadratkilometern. Weniger Als ein Viertel. 

Das zweite Ass mit dem „Ocean Infinity“ auftrumpfen will ist das Spezialschiff „Seabed Constructor“. Das Spezialschiff kommt mit neuster Technik und gleich acht Mini-U-Booten. Diese sollen die Suche um einiges effizienter und schneller gestalten. Laut Josh Broussard, dem technischen Direktor von Ocean Infinity, könnten die Unterseebote jeden Tag eine Fläche von bis zu 1200 Quadratkilometern absuchen und in eine Tiefe von bis zu 6000 Metern vordringen.

Kann die Seabed Constructor das Rätsel um MH370 lösen?

Am 2. Januar startete die Unternehmung vom südafrikanischen Durban aus in Richtung des Suchgebietes zwischen Madagaskar und Australien. Erstmal auf eigene Kosten. Sollte das Spezialboot das Flugzeugwrack jedoch wirklich entdecken, werden die Kosten von Malaysia übernommen. 

Um mehr über das rätselhafte Verschwinden des Flugs MH370 zu erfahren, müsste Ocean Infinity neben dem Wrack aber auch vor allem den Flugschreiber finden. Für die Angehörigen wäre aber die Gewissheit über das Schicksal ihrer Geliebten schon Erfolg genug. 

Kann die Mission den Angehörigen die ersehnte Gewissheit bringen?

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