"Das war kein Unfall"

Tierschützer: Unbekannter überfährt 17 Kängurus 

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Sydney - Ein Tierschänder hat nach Überzeugung von Tierschützern in Australien 17 Kängurus gezielt überfahren. Lesen Sie, was bisher von dem ungeheuerlichen Fall bekannt ist. 

Anwohner hätten am Montag 16 tote Tiere auf einem gut 100 Meter langen Straßenabschnitt bei Brisbane an der Ostküste entdeckt, berichtete die Tierschutzorganisation RSPCA. Ein weiteres habe eingeschläfert werden müssen.

Die Straße bei Wacol hat breite Grünstreifen auf beiden Seiten. Es ist bekannt, dass sich dort nachts Kängurus aufhalten. „Das war kein Unfall, der Fahrer muss die Tiere absichtlich überfahren haben“, sagte RSPCA-Sprecher Michael Beatty. Die Organisation rief Anwohner auf, bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

„Es ist eine Straftat, ein Känguru absichtlich zu töten“, sagte die Sprecherin der Polizei in Queensland, Robin Taylor. Im vergangenen Oktober war andernorts ein 18-Jähriger angeklagt worden, der 100 Kängurus überfahren haben soll.

Die RSPCA ist nach australischem Gesetz dafür zuständig, Verstöße gegen das Wildschutzgesetz zu untersuchen. Sie sammelt Beweise und zeigt mutmaßliche Täter an.

dpa

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