“Xavier“ sorgt für viele Ausfälle

Sturm-Chaos: Bahnverkehr in Norddeutschland und Berlin komplett eingestellt

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Eine Frau geht bei Sturmböen über eine Brücke in Hameln (Niedersachsen). Sturmtief Xavier zieht am Donnerstag mit starken Sturmböen über Teile Norddeutschlands hinweg.

Sturmtief „Xavier“ treibt sein Unwesen - es gibt zahlreiche Einsätze. Nun stellte die Bahn in Norddeutschland und Berlin den Verkehr ein und die Feuerwehr warnt Hamburger, nicht rauszugehen.

Update vom 05.10.2017, 15.05 Uhr: Die Deutsche Bahn hat wegen des nahenden Sturms „Xavier“ vorerst auch die wichtigen Fernverkehrsstrecken Berlin-Hannover und Berlin-Hamburg eingestellt. Das teilte ein Bahnsprecher in Berlin mit. Das Sturmtief hatte zuvor den Bahnverkehr in ganz Norddeutschland lahmgelegt.

Update vom 05.10.2017, 14.50 Uhr: Die Hamburger Feuerwehr hat die Bevölkerung der Hansestadt aufgefordert, wegen des Sturms Xavier nicht rauszugehen. „Warnung für Hamburg. Halten Sie sich aktuell nicht im Freien auf, bleiben Sie im geschützten Bereich“, twitterte die Feuerwehr. Ein Sprecher sagte, die Feuerwehr sei wegen mehrerer eingeklemmter Personen und umgestürzter Bäume zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Es liefen Dutzende Notrufe ein, meldete die Feuerwehr per Twitter. In der Hansestadt wechselten sich seit dem Mittag immer wieder heftige Regenfälle und Stürme mit kurzen sonnigen Phasen ab.

Update vom 05.10.2017, 14.45 Uhr: Sturmtief „Xavier“ hat den Bahnverkehr in Norddeutschland am Donnerstag komplett lahmgelegt. Die Deutsche Bahn stellte den Zugverkehr in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen und auch den S-Bahnverkehr in Hamburg bis auf weiteres ein, wie das Unternehmen mitteilte. Ursache waren auf die Gleise oder in die Oberleitungen gewehte Bäume, die einen durchgehenden Bahnverkehr unmöglich machten. Auf offener Strecke befindliche Züge versuchten, noch den nächsten Bahnhof zu erreichen.

Hannover - In Norddeutschland sind die Feuerwehren wegen des Sturmtiefs „Xavier“ im Dauereinsatz. So mussten die Helfer schon bis Donnerstagmittag in vielen Landesteilen Niedersachsens zu Dutzenden Einsätzen ausrücken. 

In Hannover meldete die Feuerwehr Notlagen wegen umgestürzter Bäume auf Straßen und abgerissener Dachverkleidungen. Ein Ast durchschlug die Windschutzscheibe eines fahrenden Autos. Im Landkreis Holzminden wurde eine Kreisstraße von einem umgestürzten Baum blockiert, außerdem stürzte ein Baum auf drei Autos - verletzt wurde jedoch niemand. In Werlte bei Osnabrück krachte ein Autofahrer in einen umgestürzten Baum.

Wo am Donnerstag und Freitag besonders heftige Stürme und Regenfälle zu erwarten sind, erfahren Sie hier.

dpa

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