Verhängnisvoller Lapsus in Italien

Strudel-Albtraum! Frau backt - und wird dadurch mal eben 40.000 Euro los

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Beim Backen hat eine Italienerin buchstäblich „Geld verbrannt“. (Symbolbild)

Der wohl teuerste Strudel der Welt war gleichzeitig ein Riesenschock. Eine italienische Frau wollte backen und vernichtete dabei aus Versehen 40.000 Euro.

Unser Artikel vom 23. April 2019:

Padua - Das war eine vergleichsweise teure Mehlspeise! Eine Italienerin hat beim Strudelbacken aus Versehen 40.000 Euro in der Röhre verbrannt. Das berichtet die italienische Tageszeitung La Repubblica.

Warum die Geldscheine ausgerechnet im Backofen lagen? Dem Bericht zufolge steckte wohl ihr Verlobter (40) die Kohle in den Ofen. Der steht demnach aktuell wegen Steuerhinterziehung vor Gericht und wollte die Summe wohl vor den Ermittlern verstecken.

40.000 Euro verkohlt: War es ergaunertes Geld?

Der 40-Jährige wird beschuldigt, 40 Millionen Euro im Ausland vor dem Fiskus versteckt zu haben. Die 40.000 Euro, die im Ofen verschwanden, werten die Ermittler laut La Repubblica als Indiz, dass der Angeklagte vor den Behörden etwas zu verbergen hatte. 

Das Back-Malheur sei bereits 2016 passiert. Doch erst jetzt beim Gerichtsprozess wurde es dem Repubblica-Bericht zufolge öffentlich: In einem von den Behörden abgehörten Telefongespräch soll die Frau ihrer Schwester von der im Ofen verkohlten Kohle erzählt haben.

Geldbündel im Ofen übersehen: weitere kuriose Fehltritte

Es klingt kurios, dass sie die Geldscheine nicht bemerkt haben soll, als sie den Strudel in den Ofen schob. Aber was weiß man schon? Schließlich verwechseln Menschen offenbar auch Hochprozentiges mit Wasser. Oder Bundeskanzlerin Angela Merkel mit jemand komplett anderem. Und Menschen, die sich in Steuerhinterziehung versuchen, haben schonmal kuriose Einfälle, wie dieser andere Fall zeigt.

Dem Bericht zufolge wurde der Unternehmer 2017 in einem ersten Steuerhinterziehungs-Verfahren freigesprochen. Im Mai des Jahres 2018 sei er dann bei Venedig erneut verhaftet worden.

40.000 Euro verbrannt: Besitzer soll Arztpraxis in Monaco gehabt haben

Der Angeklagte lebt demnach im Fürstentum Monaco, soll früher als Zahnarzt gearbeitet haben, und dann seit 1999 mit dem Verkauf von Bannerwerbung auf Websites sein Geld verdient. Auch die 40.000 Euro, die jetzt im Backofen verkohlten? Seiner Freundin habe er von dem Versteck nichts verraten, so La Repubblica. Ob der 40.000-Euro-Strudel wenigstens gelungen oder ebenfalls verkohlt ist, ist nicht überliefert.

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