10,7 oder 35,3 Millionen?

Streit um Zahl der Fipronil-Eier geht weiter

+
Eier werden auf dem Förderband einer Hühnerfarm in Belgien transportiert. Foto: Kristof Van Accom

Hannover (dpa) - Im Fipronil-Skandal um belastete Eier hat der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) seine Attacken gegen Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) verschärft.

Die Kritik des Bundesministers, der an seiner alten Zahl von 10,7 Millionen belasteten Eiern festhalte, könne er nicht nachvollziehen, sagte Meyer am Donnerstag im Landtag.

Nach Angaben des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums sind allein in das Bundesland 35,3 Millionen Eier geliefert worden, die möglicherweise mit Fipronil belastet waren. Dies ergebe sich aus den offiziellen Zahlen, die ihm das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit übermittelt habe, sagte Meyer. Es könne auch sein, dass diese Zahl sich noch erhöhen werde, da täglich neue Meldungen in ein Schnellwarnsystem eingetragen würden.

Mehr zum Thema

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Bräutigam feiert Junggesellenabschied - Party nimmt für ihn tödliches Ende

Bräutigam feiert Junggesellenabschied - Party nimmt für ihn tödliches Ende

Angler finden Tigerpython an der Weser

Angler finden Tigerpython an der Weser

Temperatursturz zum kalendarischen Sommeranfang

Temperatursturz zum kalendarischen Sommeranfang

Fußball-Fans könnten hier und da im Freien nass werden

Fußball-Fans könnten hier und da im Freien nass werden

Getötete 16-Jährige: Verdächtiger war wohl Zufallsbekanntschaft

Getötete 16-Jährige: Verdächtiger war wohl Zufallsbekanntschaft

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Das könnte Sie auch interessieren