Kampagne für mehr Sicherheit?

Kurioser Plan: Wie eine Stadt dank Marihuana die Zahl der Verkehrsunfälle senken will

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Um Verkehrsunfälle zu reduzieren, nimmt die amerikanische Stadt Portland die Einnahmen aus dem Verkauf der Droge Marihuana zu Hilfe.

Die Stadt Portland im US-Bundesstaat Oregon hat eine kuriose Idee: Mit Hilfe von Marihuana will sie die Anzahl an Verkehrsunfällen senken.  

Portland - Um zu verhindern, dass Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen, nimmt die amerikanische Stadt Portland die Droge Marihuana zu Hilfe. Laut einem Bericht der Huffington Post will die größte Stadt im Bundesstaat Oregon Steuergelder aus dem Erwerb von Marihuana für eine Sicherheitskampagne des Straßenverkehrs nutzen. 

Seit dem Jahr 2015 ist der Kauf von Marihuana in Oregon für Bürger ab 21 Jahren legal. Durch den Verkauf der Droge fließen tausende Dollar in die Staatskasse. 300.000 Dollar, umgerechnet 244.000 Euro, sollen nun aus der Marihuana-Steuer in die Kampagne für sicheres Autofahren fließen. Außerdem soll das Geld auch dafür genutzt werden, Straßenschäden zu beheben und häufige Unfallstellen zu entschärfen. 

Die Initiative namens „Struck“ soll verhindern, dass es so viele Todesopfer durch Verkehrsunfälle gibt. Ein Video weist auf die Folgen hin, die durch Fahrlässigkeit im Straßenverkehr entstehen können. 

“Die „Struck“-Kampagne wird unsere Straßen sicherer machen, indem sie der Öffentlichkeit erklärt, warum es wichtig ist, vom Gas zu gehen”, erklärt Leah Treat, Leiterin des örtlichen Verkehrsamtes gegenüber der Huffington Post.

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