Trierer Studentin 

Staatsanwaltschaft legt Fall Tanja Gräff zu den Akten

Die Ermittlungen zum rätselhaften Tod der Studentin Tanja Gräff wurden eingestellt. Das gab die Staatsanwaltschaft jetzt bekannt.

Triert - Die Staatsanwaltschaft Trier hat den bundesweit beachteten Fall der jahrelang vermissten Studentin Tanja Gräff eingestellt. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit" lasse sich der Tod der 21-Jährigen durch ein Unfallgeschehen erklären, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen am Mittwoch vor Journalisten. Es gebe keine belastbaren Erkenntnisse für eine Straftat, insbesondere auch keine Hinweise darauf, dass ihr Sturz von einem Steilhang durch Fremdeinwirkung verursacht worden sei. 

Gräff hatte seit einer Uniparty 2007 als vermisst gegolten, lange gingen die Ermittler von einem Verbrechen aus. Im Mai vor zwei Jahren entdeckten Arbeiter dann ihre sterblichen Überreste am Fuß eines Steilhangs. Ein Rechtsgutachten ergab bereits vor längerer Zeit, dass es keine Hinweise auf Gewalteinwirkung gibt und die an der Leiche festgestellten Verletzungen zu einem Sturz passen. Die Ergebnisse dieses Gutachtens seien von "zentraler Bedeutung" gewesen, sagte der Staatsanwalt. Fritzen ergänzte, der Fall sei "ausermittelt", weshalb das Verfahren wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts eingestellt worden sei.

afp

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