Mutmaßliche Mörder sagen nichts 

„Sqeezer“-Sänger brutal zu Tode gefoltert - was verheimlichen die Angeklagten? 

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Die Angeklagten Pawel A. (r) und Adam K. stehen zu Prozessbeginn im Saal 621 des Landgerichtes Berlin und verdecken ihr Gesicht.

Nach dem gewaltsamen Tod des Musikers Jim Reeves in einem Hostel in Berlin haben sich seine mutmaßlichen Mörder vor Gericht in Schweigen gehüllt.

Berlin - Der 23-Jährige und der 30-Jährige sollen den Sänger und Musikproduzenten im Februar 2016 grausam und aus niedrigen Beweggründen getötet haben. In einem Sechs-Bett-Zimmer, das sie sich mit dem 47-jährigen Musiker teilten, hätten sie ihn aus schwulenfeindlichen Motiven gequält, heißt es in der am Mittwoch zu Prozessbeginn vor dem Landgericht Berlin verlesenen Anklage.

Musiker Jim Reeves. 

Der aus Köln stammende Reeves, der in den 90er Jahren mit seiner Eurodance-Band Sqeezer („Blue Jeans“, „Sweet Kisses“) erfolgreich war, starb an seinen inneren Verletzungen. Seine drei Geschwister saßen nun als Nebenkläger mit im Gerichtssaal.

Die Verteidiger erklärten, dass sich ihre Mandanten derzeit nicht zu den Vorwürfen äußern werden. Die beiden polnischen Angeklagten sollen damals in Berlin auf der Durchreise gewesen sein. Der 30-Jährige wurde ein Jahr nach der Tat in Spanien festgenommen.

dpa

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