Nach gefährlicher Glätte und Dauerfrost

Bald bis zu 18 Grad: Der Frühling ist im Anmarsch

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Krokusse blühen in Hannover als Vorboten des Frühlings. Foto: Julian Stratenschulte

Unangenehmer Wochenstart für viele Menschen im Norden und Osten Deutschlands: Spiegelglatte Straßen machen Autos und Fußgängern zu schaffen. Aber der Frühling naht.

Offenbach/Berlin - Vor kurzem wurden noch Kälterekorde in Deutschland aufgestellt und gefährliche Glätte hat in Deutschland zum Wochenstart zu vielen Unfällen geführt - aber der Frühling ist im Anmarsch. Vor allem im Westen und Südwesten Deutschlands können sich die Menschen auf mildere Temperaturen freuen.

Am nächsten Wochenende sind örtlich Höchstwerte von bis zu 18 Grad möglich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) an diesem Montag prognostizierte. Auch im Nordosten, wo es in den kommenden Tagen zunächst winterlich bleibe, seien dann zweistellige Werte drin.

So wird das Wetter in Ihrer Region

Am Montagmorgen machte Glatteis vielen Verkehrsteilnehmern zu schaffen, insbesondere im Norden und Osten. Die meisten Unfälle gingen aber glimpflich aus, oft blieb es bei Blechschäden. Der DWD hatte gewarnt, weil Regen auf gefrorenen Boden fiel.

Die Berliner Feuerwehr rief wegen besonders vieler Einsätze den Ausnahmezustand aus. Mehr als 100 wetterbedingte Einsätze wurden in der Hauptstadt gezählt. "Wer kann, bleibt bitte zu Hause!", schrieb die Feuerwehr am Morgen auf Twitter. Auch in Brandenburg gab es "außergewöhnlich viele Unfälle", wie ein Polizeisprecher sagte.

In Hamburg sind mehr als 40 Fußgänger und Radfahrer auf eisglatten Straßen gestürzt, obwohl die Stadtreinigung in der Nacht 900 Mitarbeiter zum Salzstreuen geschickt hatte. Einige Unfallopfer brachen sich Knochen oder verletzten sich am Kopf, wie die Feuerwehr mitteilte. Blitzeis behinderte in Schleswig-Holstein den Verkehr: Nieselregen verwandelte die Straßen binnen Sekunden in Eisbahnen.

Schüler im Nordosten Niedersachsens mussten wegen der Glätte am Montag nicht zur Schule. Das galt laut Polizei für die Städte Lüneburg und Uelzen sowie die Landkreise Celle, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen.

Laut DWD ist am Dienstag im Osten noch einmal gefrierender Regen möglich. In den östlichen und südöstlichen Mittelgebirgen könnten 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee binnen 24 Stunden fallen. Am Mittwoch und Donnerstag werde das Wetter wechselhaft mit Werten bis zu 11 Grad, bevor am Freitag ein neues atlantisches Tief milde und feuchte Luft nach Deutschland bringe.

dpa

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