Verwechslung mit dem Bruder

Slowake sitzt irrtümlich 16 Monate im Gefängnis

Bratislava - Sechzehn Monate lang hat ein unschuldiger Slowake für eine Straftat seines Bruders im Gefängnis gesessen. Einem Polizisten droht nun selbst Gefängnis. 

Innenminister Robert Kalinak machte für die Verwechslung in der Tageszeitung „Sme“ (Donnerstag) vor allem die Nachlässigkeit eines Polizisten verantwortlich, der nun selbst mit einer Gefängnisstrafe rechnen müsse. Der Polizist habe dem Gericht nämlich einen erst später erfolgten Vergleich der Fingerabdrücke vorenthalten.

Der Vergleich hätte nachgewiesen, dass der vom Gericht verurteilte Peter V. nicht der Mann war, den die Polizei wegen eines Einbruchsversuchs ertappt hatte. Der tatsächliche Täter hatte die persönlichen Daten seines Bruder angegeben.

dpa

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