Schwere Regenfälle

Sieben Tote bei Erdrutsch in Peru

+
Ein peruanischer Polizist bringt ein Baby in Sicherheit. Anhaltende Regenfälle haben zu zahlreichen Überschwemmungen und Erdrutschen in dem südamerikanischen Land geführt. Foto: Juan Carlos Guzman

Lima (dpa) - Mindestens sieben Menschen sind durch einen Erdrutsch in Peru ums Leben gekommen. Die Opfer befanden sich in mehreren Fahrzeugen, die auf einer Landstraße auf die Räumung von Geröll warteten, berichtete der Rundfunksender RPP.

Weitere zehn Menschen seien bei dem Unglück in Rayampampa im nördlichen Departement La Libertad verletzt worden.

Seit Dezember anhaltende Regenfälle haben in Peru zahlreiche Erdrutsche und Überschwemmungen verursacht. Insgesamt kamen dadurch in den vergangenen drei Monaten mehr als 60 Menschen ums Leben.

Der Rímac-Fluss überflutete Teile der Hauptstadt Lima. Mehrere hundert Einwohner konnten am Freitag wegen des Hochwassers ihre zerstörten Wohnungen nicht verlassen. Die Regierung stockte den Etat für den Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur auf 2,5 Milliarden Soles (710 Mio. Euro) auf.

Kommentare

Meistgelesen

Schüler schlagen Lehrer und bewerfen alarmierte Polizei mit Steinen
Schüler schlagen Lehrer und bewerfen alarmierte Polizei mit Steinen
Gefrierbrand-Gefahr? Dieser absurde Modetrend wird wohl leider überwintern
Gefrierbrand-Gefahr? Dieser absurde Modetrend wird wohl leider überwintern
Familie stirbt auf A7 - Lastwagenfahrer im Prozess ohne Erinnerung
Familie stirbt auf A7 - Lastwagenfahrer im Prozess ohne Erinnerung
Düsenantrieb auf dem Rücken: Brite stellt Geschwindigkeitsrekord auf
Düsenantrieb auf dem Rücken: Brite stellt Geschwindigkeitsrekord auf
Deutschland immer stärker von Extremwetter betroffen
Deutschland immer stärker von Extremwetter betroffen