Großeinsatz

Schweres U-Bahn-Unglück in Duisburg - 36 Verletzte

+
In Duisburg ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall - eine U-Bahn krachte in eine andere Bahn.

Großeinsatz der Polizei und Feuerwehr in Duisburg-Meiderich: Bei der Station „Auf dem Damm“ fuhr eine U-Bahn auf eine andere auf. Es gab Verletzte, die Unfall-Ursache ist noch unklar. 

Zusammenfassung der Ereignisse: 

Duisburg - Beim Zusammenstoß von zwei U-Bahnen in Duisburg sind mehr als 20 Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Eine Bahn sei am Dienstagnachmittag im Tunnel auf eine andere aufgefahren, sagte ein Polizeisprecher. Die Unfallursache war zunächst unklar. Die betroffene Bahnlinie verkehrt in Duisburg sowohl ober- als auch unterirdisch.

Die Polizei und ein Sachverständiger waren am Abend vor Ort im Stadtteil Meiderich, um die Unglücksstelle zu untersuchen. Letztlich sei alles noch vergleichsweise glimpflich ausgegangen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Den Angaben zufolge wurde niemand eingeklemmt. Etwa 80 Rettungskräfte kümmerten sich insgesamt um knapp 40 Menschen.

Die zwei Schwerverletzten seien vom Rettungsdienst behandelt worden. 21 Leichtverletzte wurden laut Feuerwehr vor Ort von Einsatzkräften versorgt. 15 weitere Menschen würden als „Betroffene“ geführt - bei ihnen handele es sich vor allem um Fahrgäste, die aber keine körperlichen Verletzungen erlitten hätten. Nach Angaben der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) erlitt ein Straßenbahnfahrer einen Schock und kam in ein Krankenhaus.

Der DVG zufolge kollidierten gegen 15.20 Uhr die Bahnen der Linie 903 nahe der U-Bahn-Haltestelle „Auf dem Damm“. Die Haltestelle blieb vorübergehend in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Auf dem vom Unfall nicht betroffenen Gleis fuhren dann am Abend laut DVG wieder Bahnen der Linie 903 wechselnd in beide Fahrtrichtungen.

Ab dem Betriebsbeginn am Mittwochmorgen sollen alle Linien wieder nach dem normalen Fahrplan auf der Strecke fahren.

Update 18.42 Uhr: Gegen 18.20 Uhr wurde der Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst in Duisburg offiziell beendet. Die Zahl der Verletzten stieg auf 38 Menschen an, zwei davon sollen schwer verletzt sein. 

Update 17.34 Uhr:  Duisburg - Nach dem Auffahrunfall zweier U-Bahnen in Duisburg werden nach Angaben der Feuerwehr insgesamt etwa 35 Menschen behandelt. Zwei Personen seien schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, etwa 20 hätten leichte Verletzungen erlitten, sagte ein Feuerwehrsprecher. 15 weitere Menschen würden als „Betroffene“ geführt - bei ihnen handele es sich vor allem um Fahrgäste, die aber keine körperlichen Verletzungen erlitten hätten. Zuvor gab es von Polizei und Feuerwehr unterschiedliche Angaben zur Anzahl der Verletzten.

Erstmeldung: Bei einem Crash zweier U-Bahnen in Duisburg sind mehrere Personen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich an der Haltestelle „Auf dem Damm“. Nach ersten Angaben der Feuerwehr verletzten sich zwei Personen schwer. Zudem soll es 20 bis 30 weitere leichtverletzte Fahrgäste geben. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Die Feuerwehr kümmerte sich mit einer Vielzahl von Einsatzkräften um die Verletzten. Der Auffahrunfall ereignete sich den Angaben zufolge im U-Bahntunnel. Unklar war zunächst, ob die Bahnen in der U-Bahnstation oder auf der Strecke aufeinander fuhren. Auf Facebook teilte die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) mit, dass es sich entgegen einiger Vermutungen nicht um eine frontale Kollision handele. Es sei eine Bahn auf die andere aufgefahren. 

„Es ist noch glimpflich ausgegangen“, wird ein Sprecher der Feuerwehr Duisburg auf dem Nachrichtenportal DerWesten.de zitiert. „Die leicht verletzten Personen sind lediglich gestürzt und haben blaue Flecken davongetragen.“ Laut DVG komme es auf beiden Linien zu Verspätungen, Schienenersatzverkehr (SEV) sei eingerichtet. 

lpr/dpa

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Deutsche Bahn warnt die Kunden bereits: Sturmtief Fabienne nähert sich 

Deutsche Bahn warnt die Kunden bereits: Sturmtief Fabienne nähert sich 

Großbrand in Bremer Werft: Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpfen gegen Flammen

Großbrand in Bremer Werft: Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpfen gegen Flammen

Passanten machen fürchterliche Entdeckung auf der Straße - Polizei steht vor riesigem Rätsel

Passanten machen fürchterliche Entdeckung auf der Straße - Polizei steht vor riesigem Rätsel

Leiche von rechtsextremem Hogesa-Mitgründer gefunden

Leiche von rechtsextremem Hogesa-Mitgründer gefunden

Der „König der Trucker“ ist tot - Trauer um die A3-Legende 

Der „König der Trucker“ ist tot - Trauer um die A3-Legende 

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren