Toter vermutet

Autofahrer stirbt bei Unfall mit Gefahrguttransporter auf A2

Das qualmende Wrack eines LKW an der Unfallstelle. Foto: Matthias Strauß
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Das qualmende Wrack eines LKW an der Unfallstelle. Foto: Matthias Strauß
Ein Polizist schaut auf die leere A2 bei Magdeburg. Foto: Peter Gercke
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Ein Polizist schaut auf die leere A2 bei Magdeburg. Foto: Peter Gercke
Lkws fahren in die Gegenrichtung auf die A2. Foto: Peter Gercke
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Lkws fahren in die Gegenrichtung auf die A2. Foto: Peter Gercke
Nach einem Unfall mit einem Gefahrguttransporter ist die Autobahn gesperrt. Foto: Peter Gercke
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Nach einem Unfall mit einem Gefahrguttransporter ist die Autobahn gesperrt. Foto: Peter Gercke
Der Verkehr staut sich auf der Autobahn 14 in Richtung Abfahrt A2. Foto: Peter Gercke
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Der Verkehr staut sich auf der Autobahn 14 in Richtung Abfahrt A2. Foto: Peter Gercke
Zwei Fußgänger laufen auf der leeren A2 am Rasthof Börde. Foto: Peter Gercke
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Zwei Fußgänger laufen auf der leeren A2 am Rasthof Börde. Foto: Peter Gercke

Ein Auto rast auf der A2 bei Magdeburg in einen Gefahrguttransporter. Ein Feuer bricht aus. Ein Autofahrer verbrennt in seinem Wagen.

Bornstedt (dpa) - Bei einem schweren Unfall mit einem Gefahrguttransporter auf der Autobahn 2 nordwestlich von Magdeburg ist ein Mensch verbrannt.

Das Opfer saß am Steuer eines Autos, das am Montagmorgen unter den Sattelauflieger rutschte und Feuer fing. Die Polizei konnte zunächst nicht sagen, ob es sich bei dem Opfer um einen Mann oder eine Frau handelte. Weitere Menschen wurden nicht verletzt, wie eine Sprecherin der Autobahnpolizei sagte.

Rettungskräfte konnten sich der Unfallstelle anfangs nicht nähern, weil Explosionsgefahr bestand. Die Feuerwehr löschte den Brand zwar bereits am Morgen. Bis zum Nachmittag musste der Transporter, der elf Tonnen hochexplosives Trimethylaluminium geladen hatte, jedoch heruntergekühlt werden. Die A2 wurde zwischen Bornstedt und Irxleben in beide Richtungen gesperrt. Die Sperrung sollte wegen aufwendiger Aufräumarbeiten bis in die späten Abendstunden andauern. Auch die Umleitungsstrecken waren während der A2-Sperrung regelmäßig überlastet. Es kam zu Staus.

Die Bergung des Gefahrguttransporters zog sich unter anderem wegen der nötigen Kühlarbeiten hin. Zudem musste Spezialtechnik wie Kräne angefordert werden, um die Behälter mit der gefährlichen Flüssigkeit umladen zu können. Ein Gutachter musste am Nachmittag kontrollieren, ob eine Bergung des Transporters gefahrlos möglich ist.

Die Unfallursache war laut Autobahnpolizei zunächst unklar. Der 50 Jahre alte Lastwagenfahrer hatte bei der Polizei angegeben, er habe bei seiner Fahrt in Richtung Berlin eine Erschütterung und starken Funkenflug am Heck bemerkt. Der Mann lenkte seinen Lastwagen auf den Standstreifen und bemerkte das Auto unter dem Sattelauflieger. Sein Versuch, das entstandene Feuer selbst zu löschen, blieb erfolglos. Er selbst konnte sich unverletzt in Sicherheit bringen.

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