Im französischen Arith

Mann erschießt vier Wander-Esel - seine Begründung macht die Polizei skeptisch

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Ein schweizer Jäger hat im französischen Arith vier Esel erschossen. 

Ein schweizer Jäger hat im französischen Arith vier Esel erschossen. Doch damit nicht genug: Er ist sich keiner Schuld bewusst.

Arith - Sandrine L. hat fünf Esel, mit denen sie Touristen in der Region Savoie herumführt - oder wohl besser gesagt: hatte. 

Denn vier der Esel sind tot - erschossen von einem Schweizer Jäger, wie BLICK berichtet. Dieser war gemeinsam mit seinem Bruder in Arith, circa 65 Kilometer südlich von Genf, auf der Jagd nach Hirschen, Rehen und Wildschweinen.

Als die Esel aus dem Unterholz hervorkamen drückte der Jäger ab. „Fanfan und Mistral waren sofort tot. Moustique – der von grosskalibrigen Kugeln getroffen wurde, die möglichst viel Schaden anrichten sollen, musste eingeschläfert werden. Und Ulule hatte zwei gebrochene Beine und musste ebenfalls eingeschläfert werden“, schreibt die Besitzerin auf der Facebook-Seite des Unternehmens.

Doch es kommt noch dreister: Nach den Schüssen machte sich der Jäger nach Angaben der Besitzer einfach aus dem Staub - auch ohne einen Tierarzt zu rufen. Erst Stunden später meldete sich der Bruder des Jägers bei den Besitzern und entschuldigte sich. 

Gegenüber der Polizei gab der Schütze an, die Esel mit Hirschkühen verwechselt zu haben. Doch die Geschichte wirkt unglaubwürdig - der Jäger hatte insgesamt acht Schüsse abgegeben. 

„Bei einem Esel hätte man das noch glauben können, aber nicht bei vier“, kommentierte der Kommandant der Gendarmerie du Châtelard gegenüber BLICK

Die Strafe für den Genfer Jäger ist noch unklar, die Untersuchungen laufen noch. Doch eines steht bereits fest: Jagen wird er so schnell nicht mehr - der Jagdverband von Arith hat ihm sofort die Jagdbewilligung entzogen.

Charlotte Braatz

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