Schlimme Masche

Drei Frauen nach Hilfe-Rufen vergewaltigt

Hamburg - Seit Januar haben sich in Hamburg schon drei Fälle sexueller Übergriffe ereignet, bei denen Frauen mit einer besonders schlimmen Masche in den Hinterhalt gelockt wurden.

Der erste Fall ereignete sich am 7. Januar im Lohmühlenpark in Hamburg. Wie die Morgenpost berichtet, lief eine Krankenschwester (28) nach der Arbeit zu ihrem Auto, als sie Hilfeschreie aus dem gegenüberliegenden Park hörte. Sie eilte zur Hilfe - und wurde daraufhin dem Bericht zufolge von fünf Männern überfallen und vergewaltigt.

Am 13. Januar kam es zu einem sexuellen Übergriff auf eine 54-Jährige. Laut Polizei war die Frau mit dem Auto unterwegs, als sie am Straßenrand einen winkenden Mann sah. Sie hielt an, öffnete das Beifahrerfenster. Der Unbekannte fragte sie nach dem Weg zur U-Bahn, woraufhin die Frau aus ihrem Wagen ausstieg. Dann kam ein zweiter Mann, der sie umklammerte und in ein Waldstück zog. Dort wurde die 54-Jährige von den beiden Männern vergewaltigt, berichtet die Morgenpost.

Am 8. März kam es zu einem weiteren sexuellen Übergriff auf eine 35-Jährige. Auch sie ist bei einem Krankenhaus angestellt. Im Parkhaus der Asklepiosklinik Altona hörte sie laut Polizei Hilferufe, denen sie nachgehen wollte. Dabei griff sie ein Unbekannter im Park hinter dem Parkhaus an. Er vergewaltigte sie und flüchtete. 

Die Polizei sagte der Morgenpost, dass für die drei Übergriffe nicht derselbe Täter verantwortlich sei. Denn obwohl sich die schlimme Masche ähnelt, beschreiben die Opfer die mutmaßlichen Täter unterschiedlich: Während der Unbekannte im ersten Fall laut Polizei als dicklicher Afrikaner beschrieben wurde, hatte der zweite mutmaßliche Täter ein südosteuropäisches oder arabisches Erscheinungsbild. Die 35-Jährige, die erst im März überfallen wurde, sagte der Polizei, dass der Täter akzentfreies deutsch gesprochen habe. 

bau

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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