Heftiges Frühlingsgewitter

Schlammlawinen und Unfälle nach Unwetter über Osthessen

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Starkregen und Unwetter haben in Osthessen zu überfluteten Straßen und Erdrutschen geführt.

Frühlingsgewitter haben in Hessen heftig zugeschlagen: Schlammlawinen und vollgelaufene Keller hielten die Einsatzkräfte bei Fulda auf Trab.

Fulda - Starkregen und Unwetter haben in Osthessen für einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt. Schlammlawinen bedeckten Straßen und beschädigten Häuser, Keller liefen voll Wasser und wurden ausgepumpt, wie die Polizei mitteilte. Besonders betroffen waren die Kommunen Fulda, Eichenzell, Hofbieber und Petersberg. In den betroffenen Gebieten ereigneten sich mindestens 22 wetterbedingte Verkehrsunfälle. Die Rettungskräfte zählten insgesamt 173 Einsätze, an denen 470 Helfer beteiligt waren. 

Auf der Bundesstraße 27 in Fulda fuhren nach Polizeiangaben drei Fahrzeuge aufeinander auf, drei Menschen wurden dabei leicht verletzt. Als eine 40 Jahre alte Autofahrerin wegen der Sperrung auf die Bremse trat, fuhr der nachfolgende Wagen auf. Die Frau wurde verletzt. Ein dahinter fahrender 34-Jähriger geriet mit seinem Auto in die Unfallstelle. In seinem Wagen wurden eine 32-Jährige und ein eineinhalb Jahre altes Kind leicht verletzt. Die Strecke war wegen des Hochwassers auf einem Abschnitt gesperrt. 

Am Freitagnachmittag und -abend hatte es vor allem im Raum Fulda heftig geregnet. Innerhalb von 24 Stunden waren dort nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach 35,2 Liter pro Quadratmeter niedergegangen. Wie hoch der Sachschaden ist, war auch am Samstag noch unklar.

dpa

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