Nach Problemen mit Niedrigwasser

Schifffahrt auf dem Rhein: "Situation wird entlastet"

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Der Rhein führt Niedrigwasser, was die Schifffahrt negativ beeinflusst. In den nächsten Tagen soll sich die Lage leicht verbessern.

Mainz/Offenbach - Nach tagelangem Niedrigwasser im Rhein erwarten Experten in den nächsten Tagen eine Entspannung für die Schifffahrt.

Der angekündigte Regen werde zwar nicht zu einem deutlich höheren Wasserstand führen, sagte Martin Klimmer von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Mainz. Aber: "Die Situation wird doch etwas entlastet."

Dem Deutschem Wetterdienst in Offenbach zufolge wird es in Rheinnähe auch in den kommenden Tagen regnen. "Die Pegel des Rheins werden leicht, aber nicht signifikant steigen", sagte Meteorologe Robert Hausen. Vor allem am späten Sonntagabend kämen neue Niederschläge aus Richtung Frankreich, die sich auf den Südwesten Deutschlands auswirkten.

Ob ein Schiff bei Niedrigwasser fährt oder nicht, liegt laut Klimmer im Ermessen des jeweiligen Kapitäns. Es gebe nicht wie bei Hochwasser Verbote oder Grenzen. Dafür seien die Schiffe zu verschieden. "Das heißt, die können prinzipiell immer fahren." Allerdings könnten sie unter Umständen weniger Ladung mitnehmen. Ein Kapitän schätze ab, wie viel möglich sei, damit sein Schiff nicht den Grund berührt. Dafür gebe es Richtwerte, an denen sich Kapitäne orientieren könnten.

dpa

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