Schafskälte prägt Sommerbeginn - Landwirte beklagen Dürre

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Vor dem Abendhimmel drehen sich Windräder in einem Windpark. Foto: Jens Büttner

Offenbach (dpa) - Vor dem Sommer kommt die Schafskälte: Dem kalendarischen Sommeranfang an diesem Sonntag geht eine spürbare Abkühlung voraus. Mitte Juni gibt es häufig ein paar kühlere Tage, die Schafskälte heißen, weil der Temperatursturz für frisch geschorene Lämmer gefährlich werden kann.

"Die Wetterküche beruhigt sich nach einem turbulenten Wochenende wieder und hat in den nächsten Tagen keine Extreme zu bieten", fasste Magdalena Bertelmann von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag die Lage zusammen. Nach Hitze und Gewittern wird es ruhiger, dafür aber deutlich kühler.

Am Alpenrand ebenso wie an der Küste sollte man den Regenschirm einpacken, ansonsten bleibt es bei einem Sonne-Wolken-Mix trocken. Während das aus Freizeit-Sicht eine gute Nachricht ist, ist es keine für die Landwirtschaft in der Mitte Deutschlands: Wegen der Dürre seien schon jetzt erste Ernteausfälle zu beklagen, sagt der DWD.

In der Nordhälfte bewegen sich die Höchstwerte in dieser Woche zwischen 14 und 20 Grad, in der Südhälfte könnte es bis zu 24 Grad warm werden. Bis zum Wochenende bleibt es unbeständig mit einigen Regenschauern, ab und zu kämpft sich mal die Sonne durch die Wolken. Dabei bleibt es im Norden weiterhin kühler als im Süden.

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