Selbst ernannter Tugendwächter

Russischer Neonazi treibt Prostituierte unbekleidet zur Polizei - drei Jahre Lagerhaft

Ein russischer Neonazi ist zu dreieinhalb Jahren Lagerhaft verurteilt worden, weil er Prostituierte durch die Straßen von Sankt Petersburg getrieben hat.

Ein Gericht verurteilte den selbst ernannten Tugendwächter, der einen "Krieg gegen die Prostitution" gestartet hatte, am Montag wegen Hooliganismus, Hausfriedensbruchs und Gesundheitsgefährdung.

Der nun verurteilte Wjatscheslaw Dazik war war vor zwei Jahren mit Mitstreitern in ein Stundenhotel eingedrungen und hatte ein Dutzend Prostituierte sowie einen mutmaßlichen Freier nackt durch die Straßen zu einem Polizeirevier getrieben. Dort gab der als Neonazi bekannte Mann laut Gerichtsunterlagen zu Protokoll, er habe die Frauen "in ihrer Arbeitskleidung aufmarschieren lassen wollen".

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Uli Deck

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Neue Details zum Mordfall Sophia L. in spanischen Medien

Neue Details zum Mordfall Sophia L. in spanischen Medien

Lkw kracht in Stauende: Ein Toter und Schwerverletzte - aber es war nicht der einzige Unfall

Lkw kracht in Stauende: Ein Toter und Schwerverletzte - aber es war nicht der einzige Unfall

Sonnenfinsternis am 13. Juli 2018: An diesen Orten ist sie zu sehen

Sonnenfinsternis am 13. Juli 2018: An diesen Orten ist sie zu sehen

Mordfall Susanna: Zweiter Haftbefehl gegen Ali B. wegen Vergewaltigung 

Mordfall Susanna: Zweiter Haftbefehl gegen Ali B. wegen Vergewaltigung 

Schwer verletztes Mädchen - von Jäger angeschossen?

Schwer verletztes Mädchen - von Jäger angeschossen?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Das könnte Sie auch interessieren