Bundesweiter Verkauf

Rückruf wegen Salmonellen-Befalls - Zahl der betroffenen Eier offen

Nach dem Rückruf von Freilandeiern wegen eines Salmonellen-Befalls ist bisher unklar, wie viele Eier verunreinigt worden sind.

Waiblingen - Update vom 28. Mai: Auch Kaufland hat einen Rückruf gestartet. Betroffen sind ganze Mandeln in der 200-Gramm-Packung. Dort wurden bei einer Routinekontrolle Salmonellen nachgewiesen. Der Verzehr des Produkts mit der Keimbelastung kann unter Umständen schwere gesundheitliche Folgen für die Betroffenen haben.

Rückverfolgung der Eierpackungen soll Klarheit bringen

Die betroffenen Eier stammen aus einem Stall mit etwa 18 000 Hühnern, sagte ein Sprecher der Inter-ovo GmbH am Dienstag in Waiblingen bei Stuttgart. Für genaue Zahlen verfolge man derzeit die Verpackungen zurück.

Betroffen sind den Angaben zufolge ausschließlich Eier mit der Nummer 1-DE-0353974, die als Stempelaufdruck auf den Schalen zu finden ist. Die Mindesthaltbarkeitsdaten liegen demnach zwischen dem 29. April und dem 20. Mai 2018. Die Eier seien bei Norma, Rewe, Netto, Penny und Edeka in mehreren Bundesländern verkauft worden. Die Salmonellen waren bei einer amtlichen Lebensmittelprobe nachgewiesen worden.

Vom Verzehr sowie von der Zu- und Verarbeitung der betroffenen Eier werde abgeraten, hieß es. Kunden könnten die Eier auch ohne Vorlage des Kassenbons in den jeweiligen Supermärkten zurückgeben. Eine typische Salmonellen-Infektion führt zu Übelkeit, Bauchschmerzen, Fieber, Durchfall und manchmal zu Erbrechen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Eric Lalmand

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