Nach schockierendem Unfall

Rodelbahn im Sauerland bleibt weiter geschlossen

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Nun müssen die Betreiber herausfinden, wie der tragische Unfall auf dieser Sommerrodelbahn überhaupt passieren konnte. 

Die Nachricht über den Unfall auf der Rodelbahn erschüttert am Wochenende ganz Deutschland - die Betreiber wollen die Bahn vorerst geschlossen halten. 

Bestwig - Nach dem schweren Unfall in einem Freizeitpark im Sauerland bleibt die Sommerrodelbahn nach Angaben des Betreibers mindestens bis zum Wochenende gesperrt. „Wir werden diese Woche nutzen, um den genauen Hergang des Unfalls zu analysieren“, sagte der Geschäftsführer des Fort Fun Abenteuerlandes, Andreas Sievering, am Montagmorgen der dpa.

Auf der Rodelbahn „Trapper Slider“ in Bestwig war einem Zwölfjährigen während der Fahrt am Samstagnachmittag ein Teil seines Beines abgetrennt worden. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft werde ein Gutachter nach einer möglichen Ursache suchen. „Wenn wir einen schnellen Termin erhalten, wird das nicht länger als einen Tag dauern“, sagte Sievering.

Der Unfall ist nicht der erste auf einer Sommerrodelbahn in NRW - und auch nicht in diesem Freizeitpark. Unter anderem verunglückte im Juni 2000 auf einer heute nicht mehr existierenden Sommerrodelbahn ebenfalls im Fort Fun ein siebenjähriger Junge.

Der verunglückte 12-Jährige spielt Fußball beim FC Lennestadt. Er gehört dort zur D-Jugend-Mannschaft. „Der gesamte Verein steht unter Schock“, erzählten die Rot-Weißen dem sauerlandkurier.de*.

*sauerlandkurier.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

dpa

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