Darauf freuen sich die Fans jetzt schon 

"Rock im Park" und „Rock am Ring“ trotz fehlender Mega-Headliner ein Erfolg -  Hammer-Comeback für 2019 angekündigt

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Musikfestival "Rock im Park".

Nach drei Tagen und jeder Menge Auftritte endet „Rock im Park“. Die Fans in Nürnberg durften sich nicht nur über harte Gitarrenklänge und schnelle Schlagzeugrhythmen freuen, sondern auch über viel Sonnenschein.

Nürnberg - 70 000 Besucher haben am Wochenende beim Festival „Rock im Park“ gefeiert. Die Fans auf dem Nürnberger Zeppelinfeld durften sich über bestes Wetter freuen: nicht zu kalt, nicht zu warm und kein Regen. Dagegen hatten sie beim gleichzeitig stattfindenden Zwillingsfestival „Rock am Ring“ in der Eifel zu Beginn weniger Glück. Heftiger Regen setzte in der Nacht zum Freitag einige Zelte der bereits angereisten „Ring“-Rocker unter Wasser. Doch auch dort besserte sich das Wetter bis zum Sonntag allmählich.

Während die Fans am Nürburgring zunächst in Gummistiefeln vor den drei Bühnen den Stars zujubelten, waren in Nürnberg von Anfang an eher Flip-Flops angesagt. Die Musiker traten von Freitag an im Wechsel auf beiden Veranstaltungen auf. Mehr als 80 Bands hatten sich bis in die Nacht zum Montag angekündigt.

Foo Fighters, Thirty Seconds To Mars und Marilyn Manson

Highlights des dreitägigen Musik-Spektakels waren in Nürnberg die Auftritte von Headlinern wie den Foo Fighters, Thirty Seconds To Mars sowie Schock-Rocker Marilyn Manson. Auch Indie-Rapper Casper begeisterte am Samstagabend die Massen. „Es ist uns eine Ehre, für euch spielen zu dürfen“, rief er der Menge auf zu. Am Sonntag standen unter anderem noch Konzerte der britischen Rock-Band Muse und der Sängerin Beth Ditto auf dem Programm.

Rund 2800 Hilfeleistungen wurden bis zum Sonntagnachmittag gezählt. Die Zahl liege im Schnitt der vergangenen Jahre, sagte Jürgen Kohl, der den Sanitätsdienst der Hilfsorganisationen leitet. „Die Stimmung ist gut - bei den Sanis und bei den Festivalbesuchern.“

Auch die Polizei sprach am Sonntagnachmittag von einem sehr „friedlichen Festivalverlauf“. „Wir haben lediglich vier Körperverletzungsdelikte zu verzeichnen“, sagte Klaus Wild von der Polizeiinspektion Nürnberg Süd. Für die Dauer des Festivals und die Masse an Besuchern sei dies sehr gering.

50 Diebstähle wurden gezählt

50 Diebstähle wurden gezählt - im Vergleich zum vergangenen Jahr waren das zehn mehr. Das seien in der Regel Diebstähle aus Rucksäcken oder Zelten, so Wild. Doch zwei Männer hätten beim sogenannten Crowdsurfing vor den Bühnen, bei dem man sich von den Zuschauern tragen lässt, zwei Frauen bestohlen.

Rund 140 000 Besucher waren laut den Veranstaltern zu den Festivals geströmt. Anders als im Vorjahr mit mehr als 170 000 Rock-Fans waren sie diesmal nicht ausverkauft. Von den 70 000 Besuchern in Nürnberg hatten rund 15 000 nach Veranstalterangaben kein Drei-Tages-Ticket gekauft, sondern verbrachten nur einen Tag auf dem Zeppelinfeld.

Besucher im „Park“ und am „Ring„ erklärten den Rückgang damit, dass ganz große Headliner wie etwa Red Hot Chili Peppers oder Metallica diesmal fehlten. Die Veranstalter gehen eher von einem gesättigten Markt aus. Für das kommende Jahr gaben die Organisatoren schon den ersten Headliner bekannt: Die Ärzte sollen 2019 die Eifel und das Zeppelinfeld rocken.

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