100 Jahrfeier

Prinz Charles mit Söhnen bei Weltkriegsgedenken in Frankreich

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Prinz Charles mit Söhnen bei Weltkriegsgedenken in Frankreich

Arras - Die Schlacht bei Arras ist nicht die bekannteste des Ersten Weltkriegs. Sie hat jedoch für Kanada eine ganz besondere historische Bedeutung. Zur 100-Jahr-Feier kam auch deshalb viel Prominenz.

Der britische Thronfolger Prinz Charles hat mit Frankreichs Präsident François Hollande und Kanadas Premier Justin Trudeau der Weltkriegsschlacht bei Arras vor 100 Jahren gedacht. Sie kamen am Sonntag am kanadischen Nationaldenkmal bei Arras in Nordfrankreich zu einer Gedenkzeremonie zusammen. Laut Nachrichtensender Franceinfo waren bei strahlender Sonne über 20 000 Menschen dabei, viele von ihnen aus Kanada. Prinz Charles wurde von seinen Söhnen Prinz William und Prinz Harry begleitet.

Britische und kanadische Truppen kämpften im Frühjahr 1917 nahe Arras gegen deutsche Truppen. Die Kämpfe waren für beide Seiten sehr verlustreich. Allein die Kanadier zählten nach Angaben des Élyséepalastes vom 9. bis zum 12. April 1917 fast 4000 tote Soldaten.

Trudeau sagte laut Nachrichtenagentur AFP, Kanada sei „hier geboren worden“. Der Regierungschef fügte mit Blick auf die Soldaten hinzu, sie hätten an Müdigkeit und der Kälte gelitten. „Aber sie haben sich bis zum Sieg geschlagen an diesem Ort, der in eine Festung verwandelt worden war.“

Trudeau und Hollande hatten sich zuvor bereits in Arras getroffen. Sie weihten im Herzen der Stadt ein Friedenskunstwerk ein, das von den neuseeländischen Künstlern Helen Pollock und Tony McNeight gestaltet wurde.

dpa

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