In Italien

Mehr als eine halbe Million Euro verspielt: Zwei Jahre Haft für spielsüchtigen Priester

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Mehr als eine halbe Million hat ein italienischer Priester in Glücksspielen verloren. Jetzt muss er in eine Therapie.

Einem italienischen Priester wird vorgeworfen, Gelder der Kirchengemeinde in Glücksspielen verspielt zu haben. Von einer halben Million soll die Rede sein. Jetzt muss er zwei Jahre ins Gefängnis. Und eine Spielsucht-Therapie beginnen.

Rom  - Ein italienischer Priester hat mehr als eine halbe Million Euro an Geldern seiner Kirchengemeinde in Glückspielen verprasst. Dies berichteten italienische Medien am Donnerstag unter Berufung auf die örtliche Katholische Kirche. Der 48-Jährige hat sich demnach der Unterschlagung schuldig bekannt und dafür eine zweijährige Haftstrafe ausgehandelt.

Priester muss in Spielsucht-Therapie gehen

Als Teil der Vereinbarung musste er versprechen, das Geld schrittweise zurückzuzahlen. Außerdem unterzieht er sich einer Spielsucht-Therapie - mit dem Segen der Kirche. Der Mann habe Unterstützung sowohl im Gebet als auch im Willen gefunden, bald zur Arbeit als Pfarrer zurückzukehren, hieß es in einer Mitteilung des Bistums Treviso. Bereits im Oktober 2016 hatte er das Amt als Pfarrer in Spinea bei Venedig niedergelegt. Damals erklärte die örtliche Kirchengemeinde, dass er unter Erschöpfungserscheinungen leide.

Lesen Sie auch: Wegen Spielsucht: Vize-Rektor veruntreut 68.000 Euro Schulgeld.

dpa

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