Mit Rap in Gebärdensprache

Pride Parade: 2000 Behinderte feiern in Berlin

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„Rollt, humpelt, tastet euch vor“: Dieser Aufforderung sind am Samstag in Berlin bei der Pride Parade etwa 2000 Menschen gefolgt.

Berlin - „Rollt, humpelt, tastet euch vor“: Dieser Aufforderung sind am Samstag in Berlin bei der Pride Parade etwa 2000 Menschen gefolgt.

Auf der Pride Parade feierten Menschen mit körperlichen Behinderungen, psychischen Problemen und Lernschwierigkeiten sowie Unterstützer gemeinsam. Eingeladen waren „Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Taube und Normalgestörte“. Konkrete politische Ziele verfolgten die Demonstranten nicht - es ging ihnen darum, sich zu feiern und zu zeigen, wie sie sind. Pride heißt „Stolz“.

Ein Demonstrant bei der Pride Parade: Behindert-Sein und Verrückt-Sein feiern - so lautete der Titel der Veranstaltung.

Am späten Nachmittag gab es ein Bühnen-Programm, unter anderem mit Rap in Gebärdensprache sowie Gitarrenmusik von einer blinden Mutter und ihrer Rollstuhl fahrenden Tochter. Außerdem sollten dort die Empfänger der „Glitzernden Krücke“ für die Diskriminierung von Behinderten bekanntgegeben werden.

dpa

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