Im Stadtteil Bergedorf

Polizisten schießen auf mit Messern bewaffneten Hamburger Psychiatriepatienten

Das Ärztegespräch mit einem Psychiatriepatienten ist eskaliert - er griff zu seinen Messern und verletze einen hinzukommenden Polizisten. Daraufhin schossen die Beamten: Der Mann wurde schwer verletzt notoperiert.

Hamburg - Polizisten haben am Mittwoch in einem Hamburger Krankenhaus auf einen mit Messern bewaffneten Psychiatriepatienten geschossen und diesen schwer verletzt. Der 45-Jährige habe sich selbst in Behandlung begeben, allerdings sei die Situation im Gespräch mit den Ärzten eskaliert, sagte eine Sprecherin der Beamten. 

Beim folgenden Polizeieinsatz sei es zur Schussabgabe gekommen, nachdem der Mann einen Polizisten leicht verletzt habe. Der Mann war den Angaben zufolge selbst in der Klinik im Stadtteil Bergedorf erschienen und hatte um Hilfe gebeten. Die Ärzte dort bestätigten nach einem Gespräch den Behandlungsbedarf und ließen sich die Einweisung von einem Richter genehmigen. Als sie ihrem Patienten die Entscheidung verkündeten, griff dieser allerdings zu zwei Messern, die er offenbar mitgebracht hatte. 

Hinzugerufene Polizisten versuchten laut Sprecherin, den Mann zu entwaffnen und die Bedrohungssituation zu beenden. Dabei wurde ein 36-jähriger Beamter leicht verletzt. Anschließend feuerten offenbar er sowie ein weiterer Polizist auf den Angreifer, wie die Sprecherin sagte. Der Mann wurde schwer verletzt und wurde notoperiert. 

Die Ermittlungen zu dem Geschehen nahm wie in solchen Fällen üblich das Dezernat für interne Ermittlungen auf.

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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