Gefährliche Dreharbeiten

Polizist hält Filmdreh für echten Raubüberfall und schießt auf Schauspieler

In Crawfordsville in Indiana (USA) haben Polizisten einen für einen Filmdreh nachgestellten Raubüberfall auf eine Bar für echt gehalten - und das Feuer auf den Schauspieler eröffnet.

Crawfordsville - Am Dienstag letzter Woche stellte ein Filmteam in einer Bar in Crawfordsville einen Raubüberfall nach - und wurde von echten Polizisten dabei überrascht. Die Beamten hielten die Szene für real und eröffneten das Feuer auf den vermeintlich bewaffneten Täter, wie fox59.com berichtet.

Die örtliche Polizei hatte einen Anruf erhalten - ein Mann mit Ski-Maske und Waffe sei gesehen worden, wie er eine Bar betreten habe. Als die Beamten am Ort des Geschehens eintrafen, kam der Schauspieler Jim Duff gerade wieder heraus. Der Officer Kim Riley sagte gegenüber dem Nachrichtendienst: „Er war der einzige, der herauskam und er hatte eine Skimaske an und hielt eine Waffe. Ob das echt ist oder nicht, das weiß man in dem Moment nicht.“

Auf die Aufforderung hin, die Waffe fallen zu lassen, sei der Schauspieler scheinbar erst mal verwirrt gewesen - er habe sich erst mal zu den Polizisten umgedreht. „Eine Sache, die du nicht tun solltest, ist, dich mit einer Pistole in der Hand zur Polizei zu drehen“, sagte Riley laut Fox59. 

Die Beamten haben sich bedroht gefühlt - und einer habe geschossen. Erst dann habe Duff die Waffe fallen lassen und gesagt: „Das ist ein Film-Set.“ Glücklicherweise ging der Schuss daneben. 

Duff wurde verhaftet, bis die Polizei seine Geschichte überprüft hatte. Die Film-Crew hatte weder die Polizei noch die örtlichen Unternehmen über den Dreh informiert.  Der Verantwortliche sagte dem Nachrichtenportal zufolge, dass von nun an mit der Polizeiinspektion von Crawfordsville zusammengearbeitet werden würde, um solche Missverständnisse un Zukunft zu vermeiden.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa (Symbolbild)

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