Entwarnung nach Großeinsatz

Polizei findet keine Verdächtigen in Berliner Grundschule, aber wer war der Anrufer?

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An einer Berliner Grundschule in Gesundbrunnen im Bezirk Mitte hat es am Dienstagvormittag einen Polizeieinsatz gegeben. Ein Anruf hatte den Großeinsatz am 5. Juni ausgelöst.

An einer Berliner Grundschule ist am Dienstagvormittag Alarm ausgelöst worden. Schüler und Lehrer wurden aus dem Gebäude evakuiert. Dann folgte die Entwarnung und die Polizei hat einen schlimmen Verdacht.

Berlin - Nach der Evakuierung einer Grundschule in Berlin-Wedding hat die Polizei nichts Verdächtiges gefunden. Das Gebäude sei abgesucht worden, sagte ein Polizeisprecher. „Es gibt keine Gefahrenlage.“ Die Kinder seien in Sicherheit. Schüler und Lehrer waren am Dienstagvormittag nach einem Alarm aus dem Gebäude geführt, das Gelände abgesperrt worden.

Die Polizei twitterte zu Beginn des Einsatzes, es gehe um den „Verdacht einer Gefahrenlage“. Die Schule in Gesundbrunnen im Bezirk Mitte wurde geräumt. Die Polizei forderte die Menschen über Twitter auf: „Bitte meiden Sie den Bereich.“

Polizisten sperrten das Schulgelände in der Gotenburger Straße und umliegende Straßen ab. Weitere Beamte waren in dem Gebäude unterwegs und suchten es ab. Auf Twitter war zu sehen, wie Schüler und Lehrer der Grundschule aus dem Gebäude geführt wurden. 

Ein Anruf löste den Großeinsatz an der Grundschule aus

„Die Polizei hat einen Anruf von einer Person außerhalb der Schule bekommen. Der Anrufer will zwei verdächtige Personen beobachtet haben, die in die Grundschule gelaufen sein sollen. Das hat diesen Einsatz ausgelöst“, sagt Polizeisprecher Thomas Neuendorf vor Ort, wie via Twitter zu lesen ist. Bei der Durchsuchung der Schule war auch das SEK beteiligt. Bislang verlief die Suche ergebnislos.

Nichts Verdächtiges gefunden 

Alle Kinder und Erwachsenen aus der Schule werden zwei Stunden nach dem Alarm von Polizisten in die Stephanuskirche (Prinzenallee/Soldiner Str.) am Gesundbrunnen begleitet, berichtet die Polizei.

250 Einsatzkräfte waren bei dem Einsatz vor Ort, so die Polizei. Darunter Streifenteams, Hundeführer und auch das Spezialeinsatzkommando (SEK) sowie seelsorgerische Betreuung für Kinder und Schulpersonal.

Die Ermittlungen zu dem Großeinsatz an der Wilhelm-Hauff-Grundschule sind noch nicht abgeschlossen, berichtet die Polizei. Eine Frage drängt sich auf: Wer war der Anrufer? Die Polizei hat den Anrufer identifiziert, aber bislang noch nicht befragt.

Die Polizei twitterte dazu: „Der Anrufer war nach dem Notruf nicht mehr erreichbar. Dem werden wir nachgehen. Sollte sich herausstellen, dass dies ein strafbarer #NoNotruf war, kann das Folgen haben.

dpa/ml

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