Diese Tat macht sprachlos

Polizei findet abgetrennte weibliche Geschlechtsteile in Kühlschrank von diesem Mann

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Peter F. soll mehrere Geschlechtsteile in seinem Kühlschrank aufbewahrt haben. 

Ein Fall, der selbst langjährigen Ermittlern das Blut in den Adern gefrieren lässt: Ein Mann lagerte weibliche Geschlechtsteile in seinem Kühlschrank. 

Bloemfontein - Was geht nur im Kopf eines Menschen vor, der abgetrennte Geschlechtsteile in Plastiktüten packt und im Kühlschrank lagert? Eine Frage, die sich wohl auch die Ermittler in Südafrika stellten. Im September 2015 hatte die Polizei mehr als zehn gefrorene Klitoris in dem Haus in der Stadt Bloemfontein entdeckt, zwei weitere Teile weiblicher Genitalien waren zum Trocknen aufgehängt worden, wie die dänische Zeitung ekstrabladet berichtet.

Peter F. wurde in seiner Heimat Dänemark bereits gesucht, allerdings nur wegen illegalen Waffenbesitzes. Er sitzt seit dem grausamen Fund im Gefängnis. 

Jetzt wurde dem Schwerverbrecher der Prozess in Südafrika gemacht. Seine Frau Anna M. galt als wichtige Zeugin. Sie hätte Peter F. mit ihren Aussagen schwer belasten können - doch sie ist nie vor Gericht erschienen. Anna wurde vor ihrem eigenen Haus in Maseru (Hauptstadt von Lesotho) erschossen. Peter F. soll vom Gefängnis aus den Tod seiner Frau organisiert haben. 

Das Gericht im südafrikanischen Bloemfontein sprach den Dänen wegen verschiedener anderer Sexualdelikte in 36 Anklagepunkten schuldig. Darunter war die Vergewaltigung einer Minderjährigen und die Produktion von Kinderpornografie. 20 Klagen zur Genitalverstümmelung seien trotz des Fundes in seinem Gefrierschrank fallengelassen worden. Denn aus dem Gesetz gehe nicht klar hervor, welches Strafmaß für eine solche Tat vorgesehen sei, hieß es demnach bei der Verhandlung am Montag. 

Das Strafmaß für die Sexualdelikte, derer der Besitzer mehrerer Waffenläden in Südafrika schuldig gesprochen wurde, soll bei einer späteren Gerichtssitzung verkündet werden. Der Mann in seinen Sechzigern plädierte den Medienberichten zufolge auf nicht schuldig. Dem Verurteilten droht eine Strafe von 25 Jahren Haft, wie ekstrabladet.dk berichtet.

Die Genitalverstümmelung in Südafrika ist verboten. Sie wird in dem Land für gewöhnlich nicht praktiziert.

Matthias Kernstock

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