Wochenlang gequält und geschlagen

Wegen bizarrer Vermutung: Paar ermordet Aupair-Mädchen (21)

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Das französische Aupair-Mädchen wurde brutal ermordet.

Weil sie ihr Aupair-Mädchen brutal ermordeten,wurde ein Ehepaar in London von einem Gericht schuldig gesprochen. Sie warfen ihrem Opfer Absurdes vor.

London - Für den brutalen Mord an einem französischen Aupair-Mädchen ist ein Paar in London schuldig gesprochen worden. Die Jury am Strafgerichtshof Old Bailey sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass der 40-jährige Banker und die 35-jährige Modedesignerin - beides Franzosen algerischer Abstammung - ihr Aupair-Mädchen im September vergangenen Jahres wegen absurder Vorwürfe in ihrem Badezimmer ertränkten. Anschließend verbrannten sie die Leiche der 21 Jahre alten Frau in ihrem Londoner Garten.

Zuvor sollen die beiden ihr Aupair-Mädchen als Opfer wochenlang gequält, geschlagen und ausgehungert haben, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal. Mehrfach sollen sie den Kopf der jungen Frau während stundenlanger Verhöre unter Wasser gedrückt haben und ihr mehrere Knochenbrüche zugefügt haben. Das Paar behauptete demnach, das Aupair-Mädchen habe eine sexuelle Beziehung mit einem Ex-Freund der Täterin gehabt, dem ehemaligen Mitglied der irischen Boygroup Boyzone, Mark Walton. In der Fantasiewelt der beiden Täter hatten sich die junge Frau mit Walton gegen sie verschworen.

Ex-Freund Mark Walton sagte vor Gericht aus

Walton, der inzwischen in Los Angeles lebt, hatte vor Gericht bestätigt, vor Jahren eine Beziehung zu der Täterin gehabt zu haben. Wegen der heftigen Eifersuchtsanfälle seiner Ex-Partnerin sei es die „wahrscheinlich turbulenteste Beziehung“ seines Lebens gewesen. Die Mutter zweier Kinder leidet dem „Guardian“ zufolge unter einer bipolaren Störung.

Nach der Trennung sei er immer wieder Ziel teils absurder Anschuldigungen der Frau geworden, berichtete Walton. So soll sie ihm Kindesmissbrauch, Geschlechtsverkehr mit einer Katze und schwarze Magie vorgeworfen haben. Das Aupair-Mädchen habe er nie getroffen. Das Strafmaß wird am 26. Juni verkündet.

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dpa

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