Ergebnis der Obduktion

Obdachloser verbrannt: Keine Hinweise auf Straftat

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Blumen stehen in Groß-Gerau an der Brandstelle, wo der Obdachlose verbrannte. Foto: Andreas Arnold

Groß-Gerau/Darmstadt (dpa) - Der Tod eines Obdachlosen, der in Südhessen brennend auf der Straße gefunden wurde, hängt allem Anschein nach nicht mit einem Verbrechen zusammen. "Es haben sich bislang keine Hinweise auf eine Straftat ergeben."

Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei als Ergebnis der Obduktion mit. "Derzeit kann ein tragisches Unfallgeschehen nicht ausgeschlossen werden." Die Ermittlungen gingen weiter. Es müssten noch Gutachten erstellt werden. Mit einem abschließenden Ergebnis sei nicht vor Ende der nächsten Woche zu rechnen.

Der 44-Jährige war in der Nacht zu Karfreitag in Groß-Gerau ums Leben gekommen. Er starb trotz sofortiger Hilfe noch vor Ort. Der tödliche Vorfall ereignete sich nach Berichten von Augenzeugen in einer verkehrsberuhigten Sackgasse in der Innenstadt.

Ein Anwohner hatte dort nach eigenen Angaben gegen Mitternacht für sich einen Rettungswagen gerufen. Als der Notarzt eingetroffen sei, habe dieser den Obdachlosen entdeckt. Am Ort des Geschehens hatten Freunde des Toten am Freitagvormittag Blumen niedergelegt. Augenzeugen hatten berichtet, der Obdachlose habe am ganzen Körper "wie eine Fackel" gebrannt.

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