Junge Mutter verschwand am Heiligabend 

Fall nach fast zwei Jahrzehnten gelöst: Sterbliche Überreste gefunden - das geschah mit Filiz 

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Nach 19 Jahren konnte das Rätsel gelöst werden: die vermisste Filiz ist tot. 

Seit 19 Jahre galt Filiz Fricker aus Niedereschach als vermisst, nun wurden sterbliche Überreste der jungen Frau gefunden. Das Rätsel scheint damit gelöst. 

Niedereschach - Das Rätsel um die vermisste Filiz Fricker aus Niedereschach scheint nach 19 Jahren gelöst zu sein. Wie die Polizei nun bestätigt, konnten sterbliche Überreste der damals 27-Jährigen gefunden werden. Ermittelnde Beamten haben einen konkreten Verdacht, was der Langzeit-Vermissten im Dezember 1999 passiert sein könnte. 

Vermisste Filiz Fricker aus Niedereschach: Rätsel scheint gelöst 

19 Jahre tappten Ermittler im Dunkeln, im April 2019 bahnte sich dann die langersehnte Wende in dem Kriminalfall an. Ein spielendes Kind entdeckte am Ufer der Eschach sterbliche Überreste der Vermissten. Bei dem Fund handelt es sich um einen menschlichen Unterkiefer mit teilweise erhaltenen Zähnen. Wie Harri Frank von der Polizei Tuttlingen im Gespräch mit dem Südkurier bestätigt, konnten die teilweise erhaltenen Zähne mit dem Zahnstatus der Vermissten abgeglichen werden. Ein anschließender DNA-Vergleich bestätigte dann endgültig: „Beides passt zusammen.“

Wie der Schwarzwälder Bote berichtet, untersuchte ein Suchtrupp der Polizei im Juli 2019 dann erneut die Eschach auf weitere Hinweise der Vermissten. Doch der komplette Leichnam von Filiz bleibt verschwunden. 

Das Verschwinden der damals 27-Jährigen gestaltete sich zunächst mysteriös. Am 24. Dezember 1999 verließ die junge Frau ihr Zuhause. Aus welchem Grund die junge Mutter an diesem Abend fortging, ist nicht bekannt. Eingeleitete Suchaktionen der Polizei verliefen im Sand, auch eine Suche in dem von Hochwasser gefüllten Bach blieb ohne Erfolg. Eine erneute Suche im April 2000 blieb ebenfalls ohne Ergebnis. Die damals 27-Jährige hinterließ ihren Mann und eine kleine Tochter. 

19 Jahre nach Verschwinden: Sterbliche Überreste von Filiz Fricker entdeckt 

Das Rätsel um die verschwundene Feliz scheint nun jedoch gelöst. Ermittelnde Beamten nahmen demnach schon vor 19 Jahren an, dass die vermisste Filiz in die Eschach gefallen sein könnte. Dieser Verdacht scheint sich durch den Knochenfund in dem Flussbett nun erhärtet zu haben. Wie Harri Frank im Gespräch mit dem Südkurier jedoch erklärt, könne ein Tötungsdelikt ausgeschlossen werden: „Es gibt keine Anhaltspunkte auf eine Fremdeinwirkung oder ein Tötungsdelikt.“

Wie Frank weiter erklärt, habe ein Verbrechen bereits 1999 ausgeschlossen werden können. Die zur damaligen Zeit im Schnee gesicherten Spuren bewiesen: Filiz Fricker machte sich allein auf den Weg zu dem Bach. „Es ist ein trauriger Abschluss, aber die Angehörigen haben endlich Gewissheit“, erklärt Frank gegenüber dem Blatt. 

Diese Personen werden von der Polizei noch vermisst:

Die erst 15 Jahre alte Melissa Lange aus Erbach gilt bereits seit Tagen als vermisst. Die Polizei veröffentlicht nun ein Foto der Schülerin.

Knapp ein halbes Jahr gilt Rebecca Reusch bereits als vermisst, nun äußerten sich offenbar erstmals Ermittler über den mutmaßlichen Tatort. 

27 Jahre lang fehlte von Janet Farris aus Vancouver in Kanada jede Spur, nun wurde der Fall gelöst. Ein Teenager konnte den Vermisstenfall aufklären.

Kürzlich gab es neue Erkenntnisse rund um einen38 Jahre alten Vermisstenfall aus Paderborn. Die Spuren führen ins Ausland.

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