Streit um Bußgeld

Nach Streit: Abgeordneter erschießt Taxifahrer

Tegucigalpa - Im Disput hat ein honduranischer Abgeordneter auf einen Taxifahrer geschossen. Der Mann starb später in einem Krankenhaus. Der Abgeordnete sagt, er habe in Notwehr gehandelt.

Ein honduranischer Abgeordneter hat laut Medienberichten einen Taxifahrer nach einem Disput erschossen. Der linke Oppositionspolitiker Luis Galdámez habe mitten in einer Diskussion nahe des Parlamentsgebäudes seine Waffe gezogen und auf den Mann geschossen, wie Medien am Donnerstag in der Hauptstadt Tegucigalpa berichteten. Das Opfer sei später in einem Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben.

Zum Streit sei es am Vortag gekommen, nachdem der Taxifahrer von einem Polizisten mit einem Bußgeld wegen Falschfahrens in der Nähe des Parlaments belegt worden sei. Der 35-Jährige habe sich dann laut darüber beschwert, dass Galdámez und ein anderer Volksvertreter nicht gleich behandelt würden. Der Streit, in den auch andere Taxifahrer verwickelt gewesen seien, sei dann eskaliert. Galdámez wurde in Gewahrsam genommen. Er habe in Notwehr gehandelt, weil mehrere Männer ihn angreifen wollten, sagte er. Abgeordnete genießen keine Immunität in dem mittelamerikanischen Land.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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