Ihm wurde der Schwanz abgerissen

Nach grausamem Tod von „Filou“: Mutmaßlicher Tierquäler muss sich vor Gericht verantworten

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Das Gericht soll den grausamen Tod von Hündchen Filou aufklären.

Nach dem grausamen Tod des kleinen „Filou“ steht sein mutmaßlicher Mörder nun vor Gericht. Er soll dem Zwergspitz unter anderem den Schwanz abgerissen haben.

Düsseldorf  - Eine Düsseldorferin hatte ihrem Freund ihren geliebten kleinen Filou anvertraut - das Schoßhündchen starb daraufhin einen grausigen Tod. Der 39-Jährige, inzwischen Ex-Freund von Filous Frauchen, steht wegen seit Mittwoch vor Gericht - und bestreitet die Tat. Er ist wegen Tierquälerei angeklagt. Ihm drohen bis zu drei Jahre Gefängnis. Dem Zwergspitz war unter anderem der Schwanz abgerissen worden, Ärzte in einer Tierklinik konnten ihn nicht mehr retten.

Die 38 Jahre alte Besitzerin von Filou hatte ihr Hündchen bei dem damaligen Freund 2017 für einen Tag in Obhut gegeben. Da soll der Zwergspitz putzmunter und gesund gewesen sein. Als der arbeitslose 39-Jährige den Hund am Abend zurückbrachte, war das Tier schwer verletzt und bewegte sich nicht mehr. Einen Tag später starb Filou.

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Eine Untersuchung ergab, dass der Hund schwere innere Verletzungen hatte. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 39-Jährige den Hund bewusst derart zugerichtet hat. Er habe „dem Wirbeltier erhebliche Leiden und Schmerzen zugefügt“.

Angeklagter bestreitete die Tat vehement

Doch der Angeklagte bestreitet das. Er sei tierlieb, habe selbst früher einen Golden Retriever besessen. Er sei mit dem Hund den ganzen Tag unterwegs gewesen und könne sich dessen Verletzungen nicht erklären, so sein Anwalt. Er könne sich aber noch erinnern, dass es dem Tier am Vortag nicht gut gegangen sein soll. Er habe noch die 450 Euro Behandlungskosten für das Tier bezahlt. Doch dies sei kein Schuldeingeständnis. Die Beziehung sei wegen des Vorfalls zerbrochen.

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Filous Frauchen reagierte auf die Aussage empört: „Der kann mir doch nicht erzählen, dass er das nicht war“, sagte die 38-Jährige. „Der gehört ins Gefängnis.“ Ihr Hund habe Angst vor ihm gehabt. Es stimme auch nicht, dass der Zwergspitz nicht stubenrein gewesen sei: „Er hat nur in die Hose gemacht, wenn er ihn gesehen hat.“ Amtsrichterin Silke Boriss kündigte eine umfassende Beweisaufnahme an.

dpa

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