Mutter soll Sohn in Hamburg vor U-Bahn gestoßen haben

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Hamburger U-Bahn. An der Haltestelle Hoheluftbrücke ist es zu einem Unfall gekommen, bei dem ein 11-Jähriger schwer verletzt wurde. Foto: Axel Heimken/Symbol

Grausame Minuten für einen schwer verletzten Jungen in Hamburg: Helfer müssen eine U-Bahn zurückrollen, um ihn vom Gleisbett zu retten. Noch furchtbarer sind die Hintergründe des Unglücks.

Hamburg (dpa) - Eine wohl psychisch kranke Frau soll ihren 11 Jahre alten Sohn in Hamburg unter eine U-Bahn gestoßen haben. Der Junge habe einen Fuß verloren, hieß es von der Feuerwehr.

Die Rettungsaktion am Nachmittag war dramatisch: Damit die Helfer zu dem 11-Jährigen gelangen konnten, musste die Bahn zurückgeschoben werden.

Die psychisch kranke Mutter sei vorläufig festgenommen worden und beim psychiatrischen Notdienst in Gewahrsam, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Gegen die Frau werde wegen des Verdachts einer versuchten Tötung ermittelt.

Der Junge war den Angaben zufolge an der U-Bahn-Station Hoheluftbrücke zwischen den ersten und zweiten Waggon der Bahn geraten. Der U-Bahn-Verkehr auf der Linie U3 war vorübergehend unterbrochen.

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