Mit Kajaks und Tandems

"Mut-Tour" für offenen Umgang mit Depression

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Schätzungsweise vier bis fünf Millionen Menschen in Deutschland erleben depressive Phasen. Doch immer noch wird die Volkskrankheit unterschätzt. Foto: Arno Burgi

Eine ermutigende Aufklärung über die Erkrankung Depression ist das Ziel einer Aktion, die in Bremen startet und in Leipzig endet. Frauen und Männer sind dabei auf Tandems, in Zweier-Kajaks und zu Fuß unterwegs.

Bremen (dpa) - Ein offener Umgang mit der Erkrankung Depression ist das Ziel der "Mut-Tour", die heute in Bremen startet. Dabei wollen 45 Frauen und Männer auf Tandems, in Zweier-Kajaks und zu Fuß insgesamt rund 3200 Kilometer durch Deutschland zurücklegen, wie Projektleiter Sebastian Burger sagte.

Die ersten Tandem-Teams starten in Bremen, später kommen weitere Gruppen dazu. Die depressionserfahrenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen anderen Menschen Mut machen und Ängste nehmen.

Trägerin der Aktion, die am 26. August in Leipzig enden soll, ist die Deutsche Depressions-Liga. Finanziell unterstützt wird das Projekt unter anderem von der Deutschen Rentenversicherung.

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