Kopftuch statt Bikini

Computeringenieurin ist neue "Miss Muslimah"

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Die tunesische Computeringenieurin Fatma Ben Guefrech (M) bedankt sich im indonesischen Jakarta für ihre Wahl zur "Miss Muslimah" 2014.

Jakarta - Kopftuch statt Bikini: Eine 25-jährige Computeringenieurin aus Tunesien hat den Schönheitswettbewerb „Miss Muslimah“ gewonnen.

Fatma Ben Guefrech (25) verwies am Freitagabend im Finale in Indonesien 17 Mitbewerberinnen unter anderem aus Ägypten, Singapur und den USA auf die hinteren Plätze.

Bei dem Wettbewerb geht es nicht nur um äußere Schönheit. Die Frauen werden nach Angaben der Veranstalter auch nach Intelligenz, Frömmigkeit und sozialem Engagement beurteilt. Ben Guefrech gab Meditation und Koranlesen als ihre Hobbys an. Zu den Preisen für die Gewinnerin gehörte eine Pilgerreise für zwei nach Mekka.

Schön mit Kopftuch: Die "Miss Muslimah"-Wahl 2014

Schön mit Kopftuch: Die "Miss Muslimah"-Wahl 2014

Ausrichter des Wettbewerbs ist die Miss Muslimah-Stiftung, die junge muslimische Frauen nach eigenen Angaben in ihrem Selbstbewusstsein stärken will. Alle Bewerberinnen müssen ihre Haare nach muslimischem Brauch bedecken und von Kopf bis Fuß und bis zu den Handgelenken bekleidet sein. Der Wettbewerb fand zum vierten Mal statt.

dpa

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